Oct. 26th, 2008

Ich stecke zur Zeit verdammt viel Energie in die Vorbereitung von "Letting Go", was ich normalerweise nie so extrem mache, weil ich wenn ich eine Idee habe einfach anfange zu schreiben. Da dies aber nicht möglich ist, muss ich mich mit anderen Dingen beschäftigen.

Zu einem habe ich vor einer Weile Cameron Merkler von Discount Comic Book Service und InStockTrades angeschrieben und ihn gefragt, ob diese beiden hervorragenden Comiclieferanten dafür verantwortlich sein können, dass Kev alle zwei Wochen seine Comics geliefert bekommt. Als ich da die Erlaubnis bekommen  habe, habe ich sofort aufgeregt darüber gepostet. Ist schon ein paar Wochen her, aber ich weiß ganz genau, dass ich als ich ziemlich früh während der Arbeit an den Misfits eine Liste von Running Gags erstellt habe, von denen einer lautete: Kev bekommt pünktlich alle zwei Wochen ein Paket von DCBS, ganz egal, wo er gerade ist und wie unwahrscheinlich es ist, dass sie es ihm dort zustellen könnten. Für mich musste es DCBS sein, von Anfang an. Und ich war ganz aus dem Häuschen als ich die Erlaubnis von Cameron bekommen habe.

Am Freitag hatte ich noch eine Idee: Kev schreibt unter anderem Comics (das ist eine Tatsache), also sollte er auch von Zeichnern schwärmen, mit denen er gerne zusammenarbeiten würde, wie es einfach alle in dem Business tun. Ich wollte nicht einen von den "Großen" nehmen, sondern einen Kleinen, recht unbekannten Zeichner, von dem leider noch nicht genug Leute gehört haben und der keine feste Anstellung in der Branche hat. Einen Augenblick lang habe ich mir überlegt, dass ich da einfach einen Namen erfinde, so, wie ich auch Matt Hoover erfunden habe, aber dann kam mir plötzlich eine viel bessere Idee: Warum nicht den Namen eines echten Talentes verwenden, das nicht so bekannt ist und von dem Kev begeistert ist? Dafür würde ich natürlich ein bisschen recherchieren müssen, dachte ich. Ich hab falsch gedacht, denn als mir dieser Gedanke kam, war mir sofort klar, WER es sein sollte.

JunBob Kim.

Anders als bei DCBS war es nicht so, dass ich nie erwähnen würde, woher Kev seine COmics bekommt, wenn ich nicht die Erlaubnis von DCBS hätte, aber ich wollte JunBob und es hat mich selber erstaunt, dass ich sofort an ihn gedacht habe. Und mehr als ein Nein hat ja nicht dringesteckt, weil ich JunBob sowieso nur erwähnen und ihn nie als aktive Person verwenden wollte, weil ich ihn nicht gut genug kenne, um ihn zu schreiben. Ich habe JunBob angeschrieben und seine Erlaubnis bekommen, was mich unglaublich gefreut hat.

Und weil ich schon zwei Erfolgserlebnisse hinter mir habe und schon Pläne für ein Wochenende in New York für einige meiner Personen geplant habe, habe ich gerade eben noch jemanden angeschrieben, um zu fragen, ob ich dort einen Teil meiner Geschichte spielen lassen kann. Diesmal ist es nicht so schlimm, wenn sie ablehnen, weil ich sonst einfach ein fiktives Festival erfinde, aber ich wollte es erstmal dort probieren.

Die Universitäten, die meine Personen besuchen muss ich wahrscheinlich nicht anschreiben. Und ich muss noch eine Uni finden, womit ich mich nachher beschäftigen werde. Und mit den verdammten Autos. Warum zum Teufel müssen Ahmik und Harris solche Autofanatiker sein, dass sie nicht damit einverstanden sind, wenn ich Autos nur farblich beschreibe. Statt "Tahiri sah Ahmiks rotes Auto vor dem Wohnungskomplex stehen", muss es "Ahmiks roter 1968er Camaro" sein. Oder war es der 1969? Ich weiß es gerade nicht mehr. Bei den meisten Personen habe ich sowieso große Schwierigkeiten damit zu entscheiden, was für ein Auto sie überhaupt fahren würden. Außer Ahmik, der mir schon den Namen und das Nummernschild gegeben hat. Ich muss jetzt nur noch rausfinden, wie dieses Auto aussieht.

Immerhin ist niemand besonders kompliziert, wenn es darum geht, was für Schuhe sie tragen, weil ich da hauptsächlich von mir selber ausgehe (ich habe hauptsächlich DocMartens und Converse anzubieten ... und Schuhe, die nicht erwähnt werden ... hauptsächlich die). Und Ahmik bekommt wahrscheinlich AirMax. Da darf mir Jul beim Aussuchen helfen, damit ich ein bisschen Diversität in die Sache bringe. Tahiri ist natürlich immer noch die einfachste, wenn es um Schuhe geht.

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