Janna grinste, als sie zusah, wie Jack sich die Socken auszog. Als er das gerade geschafft hatte – er sah anders als Janna nicht ein, warum er das tun sollte – und mit dem Kopf unter der Tischplatte hervorkam, war ein wütender Zach das erste, was ihm ins Auge fiel. Jack behauptete von sich, dass er sich verhältnismäßig gut mit Zach verstand, weswegen er sich auch nicht erklären konnte, warum er jetzt so böse zu sein schien, warum seine Wut sich auf ihn und Janna – aber hauptsächlich ihn – zu konzentrieren schien.
„Könnt ihr mir erklären, was das hier soll?“, brachte er leise und keuchend hervor.
Seine grünen Augen funkelten böse mit einem Hass, den Jack sich nicht erklären konnte.
Jack sah einfach nur zu Zach ohne zu verstehen, was los war. Warum war er so wütend? Er hatte gelacht, als Jack auf ihn gesprungen war und sich auch nicht über das Nachsitzen beklagt, er hatte gemeint, er sei daran gewöhnt. Wieso also jetzt? Hatte es etwas mit den Socken zu tun?
Anders als Jack wusste Janna ganz genau, was los war. Sie setzte ein falsches Lächeln auf, das sie freundlich aussehen ließ, was aber auch ein bisschen daran liegen konnte, dass sie heute insgesamt richtig nett aussah, wie Jack fand.
Zachs Wut schwand dahin, als sie ihm in die Augen sah und er erwiderte ihren Blick mit einem herzerwärmenden Lächeln, von dem die meisten nicht wussten, dass Zach es zu Stande bringen konnte.
„Was meinst du genau?“, wollte Jack wissen. Er hatte sich erhoben und war um den Tisch herum gegangen, sodass er jetzt neben Zach stand. Erst als der ihn bemerkte und wieder wütend wurde, bereute Jack, was er getan hatte.
„Was ich genau meine?“, wiederholte Zach aufgebracht.
Ohne Vorwarnung stieß er ihn und als Jack ein paar Schritte zurücktrat, ballte Zach die Fäuste und gab ein gar nicht freundliches Knurren von sich.
Kev, der das ganze beobachtete, hätte sich überhaupt nicht gewundert, wenn Zach sich jetzt in ein knapp fünf Meter großes grünes Monster verwandelt hätte und laut gerufen hatte „Jack machen Zach wütend! Zach kaputt machen Jack!“
Darren wollte sich gerade in das Geschehnis einmischen, doch Janna war schneller.
Sie war unter den Tisch hindurch zu Zach und Jack gekrabbelt und hatte sich aufgerichtet. Ein lautes „Es reicht!“ genügte, damit Zach von Jack abließ. Kev musste zugeben, dass bei ihm mehr nötig gewesen wäre. Mit dieser Autorität, die Janna im Moment an den Tag legte, wäre sie, so fand Kev, das perfekte Mitglied für die Wraiths gewesen.
„Jack, du bleibst da, wo du bist!“, befahl Janna. „Zach, du kommst mit mir mit!“
Keiner der beiden war mutig genug, um dem Mädchen zu widersprechen und Kev sah ihr amüsiert hinterher als sie mit Zach im Schlepptau aus dem Klassenzimmer stürmte.
Im Gang tat Janna das, was sie schon hatte tun wollen, als Zach wütend auf sie und Jack zugekommen war: Sie ohrfeigte ihn.
„Kannst du mir erklären, was das sollte?“, schrie sie ihn an. „Diese ganze Show, die du da abgezogen hast! Zach, was soll das?“
„Du und er ...“
Janna unterbrach ihn, bevor er weitersprechen konnte: „Du warst eifersüchtig? Auf Jack Feller?“
Janna sah ihn nicht mehr ganz so böse an und sie lächelte ein schwaches wenn auch ehrliches Lächeln, das sie in Zachs Anwesenheit schon lange nicht mehr hatte aufsetzen können.
„Du meinst, zu und Feller, da ist nichts?“
Janna schüttelte wiederholt den Kopf. Wie war er bloß auf diese Idee gekommen? Sie hatte doch nie Interesse an Jack gezeigt, außer ...
„Ganner ist Schuld“, bestätigte Zach ihren Verdacht.
„Aber das erklärt nicht, warum du dich wie die Axt im Wald verhältst. Ich kann selbst entscheiden, mit wem ich meine Zeit verbringen will und mit wem nicht. Und ich bin die einzige, die festlegt, in wen ich mich verliebe und in wen nicht. Was, wenn ich in Jack verliebt wäre?“
„Ganner und Annie würden dich ins Irrenhaus stecken und dafür sorgen, dass du dort nie wieder rauskommst, außerdem würde dein Vater versuchen, Jack zu überfahren.“
Janna verdrehte die Augen. Warum mischten sich alle in ihr Leben ein und wollten mitentscheiden, was für sie das Richtige war und was nicht?
„Ich will nicht, dass du das tust, Zach. Es ist mein Leben, egal, ob du ein Teil davon bist oder nicht, es ist meine Aufgabe zu entscheiden, was ich damit tue.“
„Und wer für dich wichtig ist, das entscheidest auch du“, nickte Zach.
Janna hätte ihn am liebsten nochmal geschlagen. Was fiel ihm ein, jetzt das Oper spielen zu wollen? Wenn es in diesem Fall ein Oper gab, dann war es doch sie und das, obwohl sie nicht gern das Oper war, Zach sollte es auch nicht sein.
„Ich habe dir eine Möglichkeit gegeben, ein Teil meines Lebens zu sein, du wolltest sie nicht“, erinnerte sie ihn, wobei ihre Stimme ausdruckslos war.
„Weil ich es nicht kann. Ich ... ich liebe dich, Janna, und weil du mich nie geliebt hast, warst du in der Lage, meinen Status von einem Tag auf den anderen zu ändern, aber ich kann nicht einfach von einem Tag auf den anderen vergessen, dass ich dich liebe.“
„Könnt ihr mir erklären, was das hier soll?“, brachte er leise und keuchend hervor.
Seine grünen Augen funkelten böse mit einem Hass, den Jack sich nicht erklären konnte.
Jack sah einfach nur zu Zach ohne zu verstehen, was los war. Warum war er so wütend? Er hatte gelacht, als Jack auf ihn gesprungen war und sich auch nicht über das Nachsitzen beklagt, er hatte gemeint, er sei daran gewöhnt. Wieso also jetzt? Hatte es etwas mit den Socken zu tun?
Anders als Jack wusste Janna ganz genau, was los war. Sie setzte ein falsches Lächeln auf, das sie freundlich aussehen ließ, was aber auch ein bisschen daran liegen konnte, dass sie heute insgesamt richtig nett aussah, wie Jack fand.
Zachs Wut schwand dahin, als sie ihm in die Augen sah und er erwiderte ihren Blick mit einem herzerwärmenden Lächeln, von dem die meisten nicht wussten, dass Zach es zu Stande bringen konnte.
„Was meinst du genau?“, wollte Jack wissen. Er hatte sich erhoben und war um den Tisch herum gegangen, sodass er jetzt neben Zach stand. Erst als der ihn bemerkte und wieder wütend wurde, bereute Jack, was er getan hatte.
„Was ich genau meine?“, wiederholte Zach aufgebracht.
Ohne Vorwarnung stieß er ihn und als Jack ein paar Schritte zurücktrat, ballte Zach die Fäuste und gab ein gar nicht freundliches Knurren von sich.
Kev, der das ganze beobachtete, hätte sich überhaupt nicht gewundert, wenn Zach sich jetzt in ein knapp fünf Meter großes grünes Monster verwandelt hätte und laut gerufen hatte „Jack machen Zach wütend! Zach kaputt machen Jack!“
Darren wollte sich gerade in das Geschehnis einmischen, doch Janna war schneller.
Sie war unter den Tisch hindurch zu Zach und Jack gekrabbelt und hatte sich aufgerichtet. Ein lautes „Es reicht!“ genügte, damit Zach von Jack abließ. Kev musste zugeben, dass bei ihm mehr nötig gewesen wäre. Mit dieser Autorität, die Janna im Moment an den Tag legte, wäre sie, so fand Kev, das perfekte Mitglied für die Wraiths gewesen.
„Jack, du bleibst da, wo du bist!“, befahl Janna. „Zach, du kommst mit mir mit!“
Keiner der beiden war mutig genug, um dem Mädchen zu widersprechen und Kev sah ihr amüsiert hinterher als sie mit Zach im Schlepptau aus dem Klassenzimmer stürmte.
Im Gang tat Janna das, was sie schon hatte tun wollen, als Zach wütend auf sie und Jack zugekommen war: Sie ohrfeigte ihn.
„Kannst du mir erklären, was das sollte?“, schrie sie ihn an. „Diese ganze Show, die du da abgezogen hast! Zach, was soll das?“
„Du und er ...“
Janna unterbrach ihn, bevor er weitersprechen konnte: „Du warst eifersüchtig? Auf Jack Feller?“
Janna sah ihn nicht mehr ganz so böse an und sie lächelte ein schwaches wenn auch ehrliches Lächeln, das sie in Zachs Anwesenheit schon lange nicht mehr hatte aufsetzen können.
„Du meinst, zu und Feller, da ist nichts?“
Janna schüttelte wiederholt den Kopf. Wie war er bloß auf diese Idee gekommen? Sie hatte doch nie Interesse an Jack gezeigt, außer ...
„Ganner ist Schuld“, bestätigte Zach ihren Verdacht.
„Aber das erklärt nicht, warum du dich wie die Axt im Wald verhältst. Ich kann selbst entscheiden, mit wem ich meine Zeit verbringen will und mit wem nicht. Und ich bin die einzige, die festlegt, in wen ich mich verliebe und in wen nicht. Was, wenn ich in Jack verliebt wäre?“
„Ganner und Annie würden dich ins Irrenhaus stecken und dafür sorgen, dass du dort nie wieder rauskommst, außerdem würde dein Vater versuchen, Jack zu überfahren.“
Janna verdrehte die Augen. Warum mischten sich alle in ihr Leben ein und wollten mitentscheiden, was für sie das Richtige war und was nicht?
„Ich will nicht, dass du das tust, Zach. Es ist mein Leben, egal, ob du ein Teil davon bist oder nicht, es ist meine Aufgabe zu entscheiden, was ich damit tue.“
„Und wer für dich wichtig ist, das entscheidest auch du“, nickte Zach.
Janna hätte ihn am liebsten nochmal geschlagen. Was fiel ihm ein, jetzt das Oper spielen zu wollen? Wenn es in diesem Fall ein Oper gab, dann war es doch sie und das, obwohl sie nicht gern das Oper war, Zach sollte es auch nicht sein.
„Ich habe dir eine Möglichkeit gegeben, ein Teil meines Lebens zu sein, du wolltest sie nicht“, erinnerte sie ihn, wobei ihre Stimme ausdruckslos war.
„Weil ich es nicht kann. Ich ... ich liebe dich, Janna, und weil du mich nie geliebt hast, warst du in der Lage, meinen Status von einem Tag auf den anderen zu ändern, aber ich kann nicht einfach von einem Tag auf den anderen vergessen, dass ich dich liebe.“