Günter war bis gerade eben da. Wir saßen draußen auf der Terrasse und haben uns unterhalten. Ihn hat meine Beziehung zu meinem Vater erstaunt, die Tatsache, dass wir abends stundenlang am Wohnzimmertisch sityen und diskutieren können, ob nun über die Existenz des Stuhls und die Folgen, wenn sich herausstellen sollte, dass der Stuhl nicht existiert, oder über Filme und Bücher.
Günter hat meinen Vater wiederholt darauf aufmerksam machen wollen, dass er wirklich Glück hat und dass die wenigsten siebzehnjährigen Mädchen sich oft und liebend gerne ihren Vätern über tiefgründige Themen unterhalten, so wie ich es tue. Für mich sind diese Unterhaltungen etwas so Natürliches, etwas, das ich in Chile vermissen werde, das weiß ich schon seit einer ganzen Weile.
Günter hat aber den großen Fehler begangnen, mich um eine Postkarte aus Chile zu bitten ... mit Inhalt. Ich werde mir große Mühe geben, ihm eine zu schreiben, aber ich kann nicht garantieren, dass er in der Lage sein wird, sie zu lesen, denn jeder, der schon einmal eine Postkarte von mir bekommen hat, die Inhalt hatte, weiß, dass ich meine Standard-Winzschrift verwende, um möglichst viel auf die Postkarte zu quetschen und gewöhnlich kann es am Ende niemand außer mir entziffern.
Ich habe ihn vorgewarnt, habe ihm sogar einen Blick in meine Notizbücher gewährt, damit er sich auf das, was kommen wird, einstellen kann. Ich glaube, er dachte, es seien einfach nur irgendwelche kleinen Kringel und keine wirkliche Handschrift.
Ich kann aber auch immer noch nicht fassen, dass Herr Damson meine Schrift auf normalen, linierten Seiten für unlesbar hält, weil er behauptet, sie sei klein. Wenn er glaubt, das, was ich in den Arbeiten abliefere, sei klein geschrieben ist, dann sollte er einen Blick in mein Notizbuch werden.
Günter hat meinen Vater wiederholt darauf aufmerksam machen wollen, dass er wirklich Glück hat und dass die wenigsten siebzehnjährigen Mädchen sich oft und liebend gerne ihren Vätern über tiefgründige Themen unterhalten, so wie ich es tue. Für mich sind diese Unterhaltungen etwas so Natürliches, etwas, das ich in Chile vermissen werde, das weiß ich schon seit einer ganzen Weile.
Günter hat aber den großen Fehler begangnen, mich um eine Postkarte aus Chile zu bitten ... mit Inhalt. Ich werde mir große Mühe geben, ihm eine zu schreiben, aber ich kann nicht garantieren, dass er in der Lage sein wird, sie zu lesen, denn jeder, der schon einmal eine Postkarte von mir bekommen hat, die Inhalt hatte, weiß, dass ich meine Standard-Winzschrift verwende, um möglichst viel auf die Postkarte zu quetschen und gewöhnlich kann es am Ende niemand außer mir entziffern.
Ich habe ihn vorgewarnt, habe ihm sogar einen Blick in meine Notizbücher gewährt, damit er sich auf das, was kommen wird, einstellen kann. Ich glaube, er dachte, es seien einfach nur irgendwelche kleinen Kringel und keine wirkliche Handschrift.
Ich kann aber auch immer noch nicht fassen, dass Herr Damson meine Schrift auf normalen, linierten Seiten für unlesbar hält, weil er behauptet, sie sei klein. Wenn er glaubt, das, was ich in den Arbeiten abliefere, sei klein geschrieben ist, dann sollte er einen Blick in mein Notizbuch werden.