NaNo Day 2 II
Nov. 2nd, 2007 07:20 pmtoday's word count: 3351
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So, I can relax now, take a long shower (as if I were able to ever do that), watch some Doctor Who or Firefly or Desperate Housewives or read comics. I know I could go back and write some more if I feel like it later on but I don't have to. I have surpassed the goal for day 3 already. So, if I manage to write 2.5k tomorrow and on Sunday, I have a very stable base to build on. If I manage to reach 10k by Sunday, that will be just amazing and I will be happy. More than that.
And as promised earlier on, something of what I have written behind the cut. Note that I didn't read it yet, so there might be words missing or too many but it doesn't matter, really. I'll go through that when I am done. 398 words for you!
Als er eine Frau in reiche Stoffe gehüllt auf den Ländereien sah, wusste er, bei wem es sich dabei handelte. Einen Moment lang dachte er darüber nach, ob es eine gute Idee war, aber er hielt sich nicht zurück. Er näherte sich der Dame, die ihm den Rücken gekehrt hatte, und legte ihr die Hand auf die Schulter.
Sie drehte sich zu ihm um, vollkommen ruhig, und Demyan sah, dass die Leute nicht untertrieben hatten. Diese Frau war ein Meisterwerk der Natur, anders konnte er es nicht sagen. Sie hatte langes braunes Haar, das sie nun offen trug, ihre Haut war blass. Nicht ganz sein Typ, er mochte seine Frauen lieber mit ein wenig Teint, doch davon konnte er problemlos absehen.
Er legte die Hand auf ihre Wange und sie lächelte.
„Ich wusste nicht, dass du kommen würdest“, flüsterte sie mit einer angenehmen Stimme.
„Ich auch nicht.“
„Aber ich habe mein ganzes Leben auf dich gewartet.“ Mit diesen Worten öffnete sie die einzige Schleife, die ihr Nachtgewand zu halten schien und entblößte sich vor Demyan.
Er trag näher und küsste sie, berührte ihr Haar und es war er musste feststellen, dass es sich ganz anders anfühlte als das seiner vieler Frauen, die er kannte. Es war fein und fühlte sich auch jetzt, wo es vom Schlaf zerzaust war, noch viel gepflegter als das von …
Er kannte ihren Namen nicht, wollte ihn auch gar nicht kennen, was war so wichtig daran, den Namen einer Frau zu kennen, die er nie wieder sehen würde, die ihm nur in die Augen hatte schauen müssen, um sich ihm hinzugeben. Sie war schwach, hatte keinerlei lobenswerten Willen, sie war eine von so vielen, die Glück hatten, in Umständen geboren worden zu sein, in denen sie schwach sein konnten, oder aber das Pech in Umständen geboren worden zu sein, die nicht erforderten, dass man stark wurde.
Sie war eine angenehme Gesellschaft für die Nacht, doch niemand mit dem er es lang aushielte.
Demyan wusste, welche Wirkung er auf Frauen hatte und wusste das zu seinem Vorteil zu nutzen, doch gleichzeitig wollte er eine Frau finden, die sich ihm widersetzte. Er kannte eine einzige, aber wie so vieles war ihm das nicht genug. Er wollte sehen, ob es nicht auch andere gab, auf die er keinerlei Einfluss hatte, egal wie viel Mühe er sich gab, egal wie lange sie ihm in die Augen schauten.