21 CRUEL musicdrabbles!!
Jul. 26th, 2008 12:18 amAnzahl: 21
Personen: Ahmik, Ben, Dani, Harris, Jack, Janna, Jason, Kev, Kyla, Lara, Lilah, Mara, Tristan (in verschiedenen Kombinationen)
Anmerkung: Mir gefallen 4, 11 und 20 besonders gut.
Personen: Ahmik, Ben, Dani, Harris, Jack, Janna, Jason, Kev, Kyla, Lara, Lilah, Mara, Tristan (in verschiedenen Kombinationen)
Anmerkung: Mir gefallen 4, 11 und 20 besonders gut.
1. Taking Back Sunday -- "Timberwolves At New Jersey"
"Es gibt ein paar Dinge über mich, die du wissen solltest", begann Kev zögerlich.
"Dass du manchmal im Schlaf redest und einen ganzen Raum in deinem Haus hast, der mit Comics gefüllt ist? Das weiß ich, Kev", versicherte Janna ihm.
Sie saßen sich gegenüber am Tisch und Janna aß, während Kev ihr leicht niedergeschlagen gegenüber saß. Er wusste nicht, warum es ihm so ging, er fühlte sich leicht unwohl seit er Janna vorgeschlagen hatte bei ihm einzuziehen bis bei ihr zu Hause wieder alles in Ordnung war.
"Ich meine ernstere Dinge."
Janna hob den Kopf und sah ihm direkt in die Augen: "Ganz egal, was es ist, Kev, nichts wird meine Meinung über dich änderen, weswegen es auch unnötig ist, dass du mir erzählst, was du sagen willst. Behalt es einfach für dich."
2. Four Star Mary -- "Think"
Sie schmiegte sich an ihn und sie schauten sich schweigend den Sonnenuntergang an. Es hätte alles so wunderbar und romantisch sein sollen, doch Janna konnte nicht anders als über Kev nachzudenken. Sie hatte ihn seit zwei Tagen nicht mehr gesehen und auch wenn Tristan erwähnt hatte, ihn gesehen zu haben, war ihr bei der ganzen Sache nicht wohl. Lara würde bald kommen, sich um das Problem kümmern, das hatte sie Janna versprochen, doch Janna hätte gerne selbst etwas getan statt ihre Zeit mit Jack zu verbringen und so zu tun als sei nichts weiter, als störe es sie nicht, dass Kev mit einer Exfreundin unterwegs war.
3. Clair -- "Billy and the Dial Tone"
"Hey, Tahiri, ich bin's. Ich hab deine Nachricht bekommen. Was ist los?"
Tahiri atmete tief durch. Sie wollte, dass er der Erste war, der erfuhr, was passiert war, aber sie konnte es einfach nicht aussprechen, hatte zu viel Angst, dass es sich als Traum herausstellen würde wenn sie es laut aussprach.
"Hey, was ist, Kleine? Ist alles okay?" Er klang besorgt. Er hatte schon oft genug auf Nachrichten geantwortet, wenn Tahiri in der Klemme steckte und sie hatte nie ein Problem damit gehabt, ihm zu erzählen, was passiert war, aber das hier waren gute Neuigkeiten, die sie jedem auf der Straße erzählen wollte, dennoch aber nicht aussprechen konnte.
"Ist was passiert?" In seiner Stimme klang nun noch mehr Sorge mit. "Soll ich kommen? Muss ich dich irgendwo abholen? Steckst du in Schwierigkeiten?"
"Es ist alles okay", brachte sie endlich heraus. "Besser sogar."
"Was ... Ich verstehe nicht."
"Die Gallerie hat angerufen", sagte sie leise, legte dann eine Pause ein, bevor sie in den Hörer schrie: "Ich habe eine Ausstellung, Billy!"
4. Rascal Flatts -- "Then I Did"
Sie verbrachte immer noch jeden Sommer in Arkham und jedes Mal dachte sie daran, Kev anzurufen und ihn zu fragen, wie es ihm ging, wo er war. Mara hatte ihr einmal einen Zettel zugeschoben und obwohl sie nciht wusste, ob die Nummern noch stimmten, konnte sie es doch zumindest versuchen. Sie hatte nichts zu verlieren und wenn sie unbedingt wollte, hatte Mara sicherlich die neue Nummer.
Sie sprach nie über Kev, doch sie vermisste ihn und seine Ratschläge, die langen Gespräche, seine Gesellschaft. Sie hatte erst richtig verstanden, wie wichtig Kev ihr war als er ihr Leben gänzlich verlassen hatte.
Wie so oft stand sie am Telefon, den Zettel in der Hand. Und sie wählte die Nummer. Es klingelte mehrere Male und sie dachte daran aufzulegen, fand das aber dann zu pubertär. Gerade als sie aufgeben wollte, hob jemand ab.
"Ja?"
"Kev?"
"Hey." Er sprach leise, erkannte ihre Stimme sofort. "Janna."
5. Maroon 5 -- "If I Ever See Your Face Again"
"Du bist nicht mein Typ", erklärte Dani Jason zum ersten Mal, als er sie zu einer Tasse Kaffe einlud und sie höflich ablehnte. Sie sagte es in Afrika ein paar Mal, immer dann, wenn er ihr zu Nahe kam, aber es war immer etwas Zögerliches dabei. Als er sie darauf ansprach, dass sie mit George geschlafen hatte, wiederholte sie es wieder und diesmal glaubte er ihr es nicht, denn der Zusammenhang machte keinen Sinn.
"Was willst du hören, Jason?", seufzte sie. "Ich fühle mich zu dir hingezogen, aber du bist gleichzeitig der einzige Mann, dem ich nahe stehe. Mit dir kann ich reden, dir kann ich meine Geheimnisse anvertrauen und wenn ich mit dir schlafe, laufe ich Gefahr, all das zu verlieren."
"Vielleicht findest du dann aber auch noch mehr", flüsterte er und trat einen Schritt näher auf sie zu.
6. Maroon 5 -- "Infatuation"
"Ich hasse es, dass du mich dafür hasst, dass ich dir Kyla ausgespannt habe", gestand Tristan Jason.
"Ich war in sie verliebt", sagte Jason verbittert.
Tristan sah ihn überrascht an. "Du warst?"
"Ich bin über sie hinweg. Ich will mich nicht an etwas aufhängen, das ich nicht haben kann."
"Du wirst erwachsen", lachte Tristan und sah an Jasons Gesichtsausdruck, dass er ihm diesen Kommentar übel nahm. "Ich glaube, du hast mich immer falsch verstanden. Wir haben viel gemeinsam, Jason, mehr als du denkst."
"Wir haben nur Kyla gemeinsam." Jason sah Tristan nicht an, vermied die blauen Augen des Iren.
"Ist das nicht genug? Du liebst sie." Jason räusperte sich und Tristan verbesserte sich, "Du hast sie geliebt und ich liebe sie, doch keiner von uns kann sie je haben, denn Kyla würde sich nie auf einen von uns einlassen. Oder auf irgendeinen anderen Mann und das wissen wir beide, wir wollen es nur nciht wahr haben."
7. iTom -- "Mad Scientists United"
Mara musste immer lächeln, wenn sie Kev und Ben zusammen sah. Kev erzählte dem Kleinen Geschichten wie sie kein anderer erzählen konnte. Es ging um Helden, Bösewichte und die Zerstörung der Welt, nur nahm Kev das alles nicht so ernst und machte die Geschichten immer unterhaltsam, sodass Mara ihm gerne zuhörte, wenn er ihrem Sohn etwas erzählte.
8. Chloe Day -- "With You, With Me"
"Was hältst du davon, wenn wir umziehen?", fragte Kev als er sich zu Lara setzte.
Sie sah ihn nur fragend an. Es war nicht so, dass sie gegen einen Umzug war, nur wollte sie wissen, warum Kev es wollte. Hatte er Ärger? Wollte er nur etwas Neues kennenlernen? Er bemerkte, dass ihr etwas durch den Kopf ging.
"Ich habe ein Angebot bekommen. In Chicago. Mein Stück soll aufgeführt werden und ich darf selber Regie führen."
Das beruhigte Lara sofort und sie nickte. "Ein paar Monate in Chicago wären sicherlich nicht schlecht."
9. Nikki Hassman -- "Any Lucky Penny"
Manchmal, wenn sie allein war, wünschte sie sich Jason zurück. Er hatte ihr das Gefühl gegeben, das sie etwas Besonderes war, und sie hatte es genossen. Nun hatte sie sich alle Chancen mit ihm verbaut und sie war selbst daran Schuld. Sie hatte ihm mehrfach das Herz gebrochen und dass sie ihn vielleicht nie wieder sehen würde, war nur gerecht.
Sie fragte sich wie ihr Leben wäre, wenn die Jason nicht weggestoßen hätte. Wie er auf die Neuigkeit ihrer Schwangerschaft reagiert hätte, auf die Lüge, dass sie nciht wusste, wer der Vater war. Wenn sie daran dachte, hoffte sie, dass sie ihn nie wieder sehen musste, damit sie es vermeiden konnte ihm zu erklären, was passiert war. Sie wünschte sich, dass er nie herausfand, dass sie ein Kind erwartete, denn anders als Tristan würde Jason nicht damit klarkommen. Er war zu gefühlsbetont, würde Fragen stellen, die nicht angebracht waren.
Aber wenn sie all diese Komplikationen außer Acht ließ, gab es nichts, das sie sich in diesem Augenblick mehr wünschte, als dass Jason sie halten und ihr versichern könnte, dass alles gut würde, denn wenn es aus seinem Mund kam, war es keine Lüge.
10. Sarah MacLachlan -- "Surfacing"
Ahmik stand im Schneematch auf dem Gehweg irgendwo in New York. Er war gerannt, ziellos, fühlte sich schlecht. Er war lange nicht mehr zu Hause gewesen, hatte auch lange nicht mehr mit den Menschen gesprochen, die ihm wichtig waren. Er wusste, dass er von vorne anfangen musste, ohne seine Familie, doch es brach ihm das Herz, all das zurückzulassen, auch wenn er wusste, dass er keine Wahl hatte. Centerpoint war jetzt sein zu Hause und auch wenn er sich damals gefreut hatte hierherkommen zu dürfen, bereute er es nun, auch wenn die Schule ihm einen Schutz vor seiner Familie und dem Schmerz bot.
Sein Handy klingelte. Es war Tahiri. Statt zu antworten warf er das Handy auf die Straße. Wenn er neu anfangen wollte, musste er auch wirklich mit seinem letzten Leben abschließen.
11. Matt Nathanson -- "Miracles"
Als er in Kyla verliebt gewesen war, hatte er sich immer vorgestellt, wie es sein würde, wenn sie seine Gefühle einmal erwiderte. Er hatte es sich Jahre lang überlegt und als es dann endlich passiert war, war es nicht so gewesen, wie er es erwartet hatte.
Bei Dani hatte er sich keine Hoffnungen gemacht und so war jeder Tag mit ihr eine Überraschung, besser als alles, was er sich ausgemalt hatte, weil er nie gewusst hatte, dass es mit ihnen etwas werden könnte.
Harris und Lilah waren von Dani angetan, das Selbe galt auch für Janna, Ahmik, Tahiri und -- aus irgendeinem Grund -- Kev. Es fühlte sich richtig an, er war glücklich wie schon seit langem nicht mehr.
Und dann, eines Tages, hieß es, Dani müsse nach Irland und wolle ihn mitnehmen. Irgendein spannendes Projekt, doch Jason konnte nicht daran denken, was das für ein Projekt war. Er dachte nur an Irland und an Kyla, wie er ihr beweisen würde wie glücklich er war.
12. Golden Shoulders -- "Daughters"
"Du glaubst immer, dass du alle deine Kinder gleichsehr liebst", belehrte Harris Kev, "aber sobald du ein Mädchen hast, wird alles anders. Klar, die Jungs sind mir auch wichtig, aber ich weiß, dass sie das alles irgendwie hinbekommen, aber Janna ... ich will, dass es ihr gut geht. ich will sicherstellen, dass sie ein schönes Leben hat und dass sie nie verletzt wird, dass ihr nicht das Herz gebrochen wird. Ich wäre stolz auf die Jungs, wen sie eine Freundin hätten, was aber wahrscheinlich nie passieren wird, aber das letzte, was ich will, ist, dass Janna einen Freund hat, verstehst du, was ich meine?"
Kev nickte und versuchte nicht an den Kuss zu denken, den er und Janna erst vor wenigen Tagen ausgetauscht hatten.
13. Kimya Dawson -- "So Nice, So Smart"
Tahiri sah ihn mit großen Augen an.
"Ich kann nicht", flüsterte und trat einen Schritt zurück. "Ich habe Skip..."
"Bitte, Tahiri, du weißt, dass er nicht so ist wie ich."
Sie nickte. "Ja. Ich weiß, dass er für mich da ist und nicht den Macho spielt, der Monate lang verschwindet ohne sich bei mir zu melden. Er ist ehrlich und erzählt mir, wenn es ihm nciht gut geht und denkt auch an mich, wenn er Entscheidungen trifft, interessiert sich dafür, wie es mir geht. Er ist nicht wie du!" Sie wusste nicht, wann es passiert war aber irgendwann hatte sie begonnen zu schreien, die Tränen rannen ihr übers Gesicht, aber er bemerkte es nciht, weil es regnete.
"Aber ich liebe dich."
"Du hast eine interessante Art das auszudrücken, Ahmik. Ich bin überrascht, dass du überhaupt noch in der Lage bist, Gefühle auszudrücken."
14. Unknown -- "It All Comes Down To You"
"Wir kennen uns schon so lange", setzte Lilah an, "und dein Verhalten ... ich kenn es nicht nachvollziehen."
"Mein bester Freund ist gestorben."
"Ist das Grund genug deine ganze Familie im Stich zu lassen, Ahmik das Gefühl zu geben, dass er nicht mehr erwünscht ist?"
"Ich brauche Zeit für mich und ihr könnt das alle nicht nachvollziehen."
Harris kassierte eine Ohrfeige.
"Wenn du gehst, musst du nicht wiederkommen, Harris. Wenn du gehst, dann musst du damit rechnen, dass ich es dir nie verzeihe und ich weiß, dass du damit leben kannst, aber du solltest dich fragen, ob du damit leben kannst, dass deine Kinder es dir nie verzeihen."
15. Faris Nourallah -- I Run Faster Than You Can
Es ist ein Wettbewerb, ein Rennen, und Ahmik sieht es als eine Herausforderung. Er verbringt immer mehr Zeit mit Susan und bemerkt dabei nicht, dass Tahiri ihm langsam immer mehr entgleitet, dass sie nicht mehr das selbe Mädchen ist wie früher, dass er nicht mehr der selbe ist wie früher. Er hasst es, wenn er Zeit mit Tahiri verbringen will und sie sagt, sie könne nicht, weil sie mit Zach, der Band oder -- am schlimmsten -- Skipper unterwegs ist. Als sie ihn darauf anspricht, dass er keine Zeit mehr für sie hat, versteht er nicht, was sie meint.
16. Chantal Kreviazuk -- Feels Like Home
Sie ziehen regelmäßig um, oft, weil es ein Teil von Laras Job ist. Sie hasst es, obwohl sie genau weiß, dass Kev es ihr nicht übel nimmt, weil er überall von zu Hause aus arbeiten kann.
"Es ist mir egal, wo wir wohnen, DCBS kommt überall hin", versicherter ihr, aber sie glaubt ihm nicht. Sie wohnen immer in Großstädten und sie weiß, dass es keinen Ort auf dieser Welt gibz, den Kev mehr liebt als Arkham, sich aber in Großstädten wohl fühlt, wenn er sich erstmal mit der Architektur beschäftigt hat -- es ist eine seiner Neurosen, die ihn in ihren Augen so außergewöhnlich machen.
"Wenn ich könnte, würde ich gerne für immer hier bleiben", flüstert sie als ske ihm mitteilt, dass sie umziehen müssen.
Er zieht sie einfach in ihre Arme. "Lara, es ist mir egal, wo wir wohnen, das habe ich dir schon einmal gesagt. Dein Job ist dir wichtig und ich respektiere das. Ich muss mich nunmal fügen, weil du die Hauptverdienerin bist und ich nur zu Hause sitze und schreibe. Mir ist nur wichtig, dass wir zusammen bleiben."
Es ist so klischeehaft und doch ist Lara ihm dankbar für diese Worte.
17. Jimmy Eat World -- "When I Want"
"Können wir nicht morgen darüber reden?", fragte Dani. Sie hasste es, dass Jason immer alles genausestens ausdiskutieren wollte.
"Ich muss es verstehen, Dani." Er klang wie ein kleines Kind, das immer wieder "warum?" frägt wenn es eine Antwort erhält bis es endlich zu hören bekommt was es will. "Ich will verstehen, warum du mir sagst, dass du mich magst, dann aber so tust, als sei das alles nciht geschehen. Ich habe Angst, dass du gar nicht mehr darauf eingehst, wenn ich bis morgen warte. Du warst schon heute so abwesend. Habe ich ... Habe ich was falsch gemacht?"
Dani schüttelte den Kopf und erkannte eine weitere Gemeinsamkeit mit einem Kind: Er war darauf bedacht zu gefallen.
Sie trat zu ihm, stand nicht mehr weit von ihm weg und wie am Abend davor, wie immer, wenn sie ihm zu nahe kam, hatte sie Angst, Angst, dass sie sich nicht zusammenreißen können würde. "Du bist ein besonderer Mensch. Ich will nicht, dass etwas schief geht, deswegen kann ich nichts mit dir anfangen."
"Das ist Unsinn." Und plötzlich war er nicht mehr das verunsichterte Kind, sondern der gutaussehende, intelligente, junge Mann. "Du riskierst es nicht, weil du Angst hast, Angst, dass es dir gefallen könnte, dass es dich von deiner Arbeit ablenken könnte und vielleicht ist es das, was du brauchst."
18. The Scattered Pages -- "This Is Where The Story Ends"
"Das ist Wahnsinn. Ich kann nicht glauben, dass ich..."
"Du kannst es nicht glauben? Ich bin in einer glücklichen Beziehung, nicht in einer Sache, die vielleicht gar nicht läuft!"
"Hat dich aber nicht davon abgehalten mit mir zu schlafen."
"Ich bereue es schon jetzt."
"Hey, Dani, bitte, erzähl es ihm nicht. Ich habe schon einmal mit einem Mädchen geschlafen, das ihm was bedeutet hat, ich will es nicht nochmal tun. Ich will nicht als der Bösewicht dastehen."
"Vielleicht bist du das aber."
"Wir wissen beide, dass das nicht wahr ist. Ich bin nur sehr komplex."
"Und eingebildet."
"Wirst du es ihm erzählen?"
"Ich weiß es nicht."
"Du würdest deine Beziehung in den Sand setzen. Wenn du mit jemand anderem geschlafen hättest, wäre es okay, aber nicht mit mir."
"Er bedeutet mir viel."
"Dann behalt es für dich."
19. Four Star Mary -- "Dilate"
Janna war nur Ärger, das wusste Jack, doch als er sie zum ersten Mal erblickte, wusste er auch, dass er ihr Gesicht nicht einfach vergessen könnte. Es war nicht, weil sie hübsch war; es war etwas anderes. Ihre Augen sagten soviel und er hätte sie gerne lange angestarrt, doch sie schüttelte nur kurz seine Hand und murmelte einen Kommentar, den er nicht verstand als Ganner sie einander vorstellte und starrte in die Ferne, zu jemandem, der hinter Jack stand und den er nicht sehen konnte.
Er wünschte sich, diesen Moment in sein Gedächtnis einbrennen zu können, um nie zu vergessen wie er Janna begegnet war, sollte er sie nie wieder von dieser Nähe sehen und er wusste, dass der Ärger sich für sie lohnen würde.
20. Paula Cole -- "I Don'T Want To Wait"
Janna wollte nicht auf die Liebe ihres Lebens warten, nicht, wenn sie nicht wusste, wer es war. Lange hatte sie geglaubt es zu wissen, doch sie hatte es nie wirklich wahrhaben wollen. Als sie mit Jack Schluss gemacht hatte, war es nicht weiter schlimm gewesen, erst als er ihr eines Tages aus dem Nichts erzählt hatte, dass er wegen der Armee wegmusste und ihr gestanden hatte, dass er nicht wollte. Die nächsten paar Monate bevor er gegangen war, hatte sie jede freie Sekunde mit ihm verbracht, sie waren sich näher gestanden denn je zuvor und nun saß sie oft herum und machte sich Sorgen um Jack -- ihren Freund. Seit langem war es das erste Mal, das sie wirklich fühlte, dass er ihr Freund war. Sie dachte nicht an jemand anderen, sondern nur an ihn und sie wusste nicht, ob es daran lag, dass er weg war und sie Angst um ihn hatte, oder ob sie wirkliche Gefühle für ihn hatte. Tahiri hatte gemeint, sie sei verliebt und Janna begann es langsam zu glauben. Wie sonst sollte sie es sich erklären, dass sie besorgt zu Hause saß ohne zu wissen wie es ihm ging, verzweifelt versuchte etwas über ihn herauszufinden sich sogar mit seinem Vater verstand, etwas, das sie nie für möglich gehalten hatte. Sie zählte die Tage, bis er nach Hause kam, bis das lange Warten ein Ende hatte und sie ihn endlich in die Arme schließen konnte.
21. Four Star Mary -- "Liar"
Jack war nicht mehr der Selbe. Er war ernster, reifer und seine Verwandlung nach einer längeren Abwesenheit erinnerte Janna an die ihrer Brüder.
"Wie lange bleibst du?", fragte sie an ihn gekuschelt.
"Ich hoffe, dass ich nicht zurück muss."
"Kannst du dich nicht irgendwie abmelden, sagen, du willst nicht mehr?"
"Das ist das Militär, Janna, da kannst du nicht einfach machen, was du willst, es gibt Regeln, die du beachten willst. Da ist nichts mit verstoßen."
"Deswegen ist das Militär in meiner Familie keine Option."
Er lachte ein warmes Lachen, das Janna sich als sie jünger waren oft zu hören gewünscht hatte und streichelte ihr gedankenverloren durch die Haare. Irgendwo hatte er wohl einen Sinn für Humor aufgeschnappt. Und war weniger prüde geworden. Irgendwie wurde er langsam über die Jahre hinweg immer mehr zu einem Mann, den Janna lieben konnte, nur wusste sie nicht, wie lange sie noch warten musste.
"Es gibt ein paar Dinge über mich, die du wissen solltest", begann Kev zögerlich.
"Dass du manchmal im Schlaf redest und einen ganzen Raum in deinem Haus hast, der mit Comics gefüllt ist? Das weiß ich, Kev", versicherte Janna ihm.
Sie saßen sich gegenüber am Tisch und Janna aß, während Kev ihr leicht niedergeschlagen gegenüber saß. Er wusste nicht, warum es ihm so ging, er fühlte sich leicht unwohl seit er Janna vorgeschlagen hatte bei ihm einzuziehen bis bei ihr zu Hause wieder alles in Ordnung war.
"Ich meine ernstere Dinge."
Janna hob den Kopf und sah ihm direkt in die Augen: "Ganz egal, was es ist, Kev, nichts wird meine Meinung über dich änderen, weswegen es auch unnötig ist, dass du mir erzählst, was du sagen willst. Behalt es einfach für dich."
2. Four Star Mary -- "Think"
Sie schmiegte sich an ihn und sie schauten sich schweigend den Sonnenuntergang an. Es hätte alles so wunderbar und romantisch sein sollen, doch Janna konnte nicht anders als über Kev nachzudenken. Sie hatte ihn seit zwei Tagen nicht mehr gesehen und auch wenn Tristan erwähnt hatte, ihn gesehen zu haben, war ihr bei der ganzen Sache nicht wohl. Lara würde bald kommen, sich um das Problem kümmern, das hatte sie Janna versprochen, doch Janna hätte gerne selbst etwas getan statt ihre Zeit mit Jack zu verbringen und so zu tun als sei nichts weiter, als störe es sie nicht, dass Kev mit einer Exfreundin unterwegs war.
3. Clair -- "Billy and the Dial Tone"
"Hey, Tahiri, ich bin's. Ich hab deine Nachricht bekommen. Was ist los?"
Tahiri atmete tief durch. Sie wollte, dass er der Erste war, der erfuhr, was passiert war, aber sie konnte es einfach nicht aussprechen, hatte zu viel Angst, dass es sich als Traum herausstellen würde wenn sie es laut aussprach.
"Hey, was ist, Kleine? Ist alles okay?" Er klang besorgt. Er hatte schon oft genug auf Nachrichten geantwortet, wenn Tahiri in der Klemme steckte und sie hatte nie ein Problem damit gehabt, ihm zu erzählen, was passiert war, aber das hier waren gute Neuigkeiten, die sie jedem auf der Straße erzählen wollte, dennoch aber nicht aussprechen konnte.
"Ist was passiert?" In seiner Stimme klang nun noch mehr Sorge mit. "Soll ich kommen? Muss ich dich irgendwo abholen? Steckst du in Schwierigkeiten?"
"Es ist alles okay", brachte sie endlich heraus. "Besser sogar."
"Was ... Ich verstehe nicht."
"Die Gallerie hat angerufen", sagte sie leise, legte dann eine Pause ein, bevor sie in den Hörer schrie: "Ich habe eine Ausstellung, Billy!"
4. Rascal Flatts -- "Then I Did"
Sie verbrachte immer noch jeden Sommer in Arkham und jedes Mal dachte sie daran, Kev anzurufen und ihn zu fragen, wie es ihm ging, wo er war. Mara hatte ihr einmal einen Zettel zugeschoben und obwohl sie nciht wusste, ob die Nummern noch stimmten, konnte sie es doch zumindest versuchen. Sie hatte nichts zu verlieren und wenn sie unbedingt wollte, hatte Mara sicherlich die neue Nummer.
Sie sprach nie über Kev, doch sie vermisste ihn und seine Ratschläge, die langen Gespräche, seine Gesellschaft. Sie hatte erst richtig verstanden, wie wichtig Kev ihr war als er ihr Leben gänzlich verlassen hatte.
Wie so oft stand sie am Telefon, den Zettel in der Hand. Und sie wählte die Nummer. Es klingelte mehrere Male und sie dachte daran aufzulegen, fand das aber dann zu pubertär. Gerade als sie aufgeben wollte, hob jemand ab.
"Ja?"
"Kev?"
"Hey." Er sprach leise, erkannte ihre Stimme sofort. "Janna."
5. Maroon 5 -- "If I Ever See Your Face Again"
"Du bist nicht mein Typ", erklärte Dani Jason zum ersten Mal, als er sie zu einer Tasse Kaffe einlud und sie höflich ablehnte. Sie sagte es in Afrika ein paar Mal, immer dann, wenn er ihr zu Nahe kam, aber es war immer etwas Zögerliches dabei. Als er sie darauf ansprach, dass sie mit George geschlafen hatte, wiederholte sie es wieder und diesmal glaubte er ihr es nicht, denn der Zusammenhang machte keinen Sinn.
"Was willst du hören, Jason?", seufzte sie. "Ich fühle mich zu dir hingezogen, aber du bist gleichzeitig der einzige Mann, dem ich nahe stehe. Mit dir kann ich reden, dir kann ich meine Geheimnisse anvertrauen und wenn ich mit dir schlafe, laufe ich Gefahr, all das zu verlieren."
"Vielleicht findest du dann aber auch noch mehr", flüsterte er und trat einen Schritt näher auf sie zu.
6. Maroon 5 -- "Infatuation"
"Ich hasse es, dass du mich dafür hasst, dass ich dir Kyla ausgespannt habe", gestand Tristan Jason.
"Ich war in sie verliebt", sagte Jason verbittert.
Tristan sah ihn überrascht an. "Du warst?"
"Ich bin über sie hinweg. Ich will mich nicht an etwas aufhängen, das ich nicht haben kann."
"Du wirst erwachsen", lachte Tristan und sah an Jasons Gesichtsausdruck, dass er ihm diesen Kommentar übel nahm. "Ich glaube, du hast mich immer falsch verstanden. Wir haben viel gemeinsam, Jason, mehr als du denkst."
"Wir haben nur Kyla gemeinsam." Jason sah Tristan nicht an, vermied die blauen Augen des Iren.
"Ist das nicht genug? Du liebst sie." Jason räusperte sich und Tristan verbesserte sich, "Du hast sie geliebt und ich liebe sie, doch keiner von uns kann sie je haben, denn Kyla würde sich nie auf einen von uns einlassen. Oder auf irgendeinen anderen Mann und das wissen wir beide, wir wollen es nur nciht wahr haben."
7. iTom -- "Mad Scientists United"
Mara musste immer lächeln, wenn sie Kev und Ben zusammen sah. Kev erzählte dem Kleinen Geschichten wie sie kein anderer erzählen konnte. Es ging um Helden, Bösewichte und die Zerstörung der Welt, nur nahm Kev das alles nicht so ernst und machte die Geschichten immer unterhaltsam, sodass Mara ihm gerne zuhörte, wenn er ihrem Sohn etwas erzählte.
8. Chloe Day -- "With You, With Me"
"Was hältst du davon, wenn wir umziehen?", fragte Kev als er sich zu Lara setzte.
Sie sah ihn nur fragend an. Es war nicht so, dass sie gegen einen Umzug war, nur wollte sie wissen, warum Kev es wollte. Hatte er Ärger? Wollte er nur etwas Neues kennenlernen? Er bemerkte, dass ihr etwas durch den Kopf ging.
"Ich habe ein Angebot bekommen. In Chicago. Mein Stück soll aufgeführt werden und ich darf selber Regie führen."
Das beruhigte Lara sofort und sie nickte. "Ein paar Monate in Chicago wären sicherlich nicht schlecht."
9. Nikki Hassman -- "Any Lucky Penny"
Manchmal, wenn sie allein war, wünschte sie sich Jason zurück. Er hatte ihr das Gefühl gegeben, das sie etwas Besonderes war, und sie hatte es genossen. Nun hatte sie sich alle Chancen mit ihm verbaut und sie war selbst daran Schuld. Sie hatte ihm mehrfach das Herz gebrochen und dass sie ihn vielleicht nie wieder sehen würde, war nur gerecht.
Sie fragte sich wie ihr Leben wäre, wenn die Jason nicht weggestoßen hätte. Wie er auf die Neuigkeit ihrer Schwangerschaft reagiert hätte, auf die Lüge, dass sie nciht wusste, wer der Vater war. Wenn sie daran dachte, hoffte sie, dass sie ihn nie wieder sehen musste, damit sie es vermeiden konnte ihm zu erklären, was passiert war. Sie wünschte sich, dass er nie herausfand, dass sie ein Kind erwartete, denn anders als Tristan würde Jason nicht damit klarkommen. Er war zu gefühlsbetont, würde Fragen stellen, die nicht angebracht waren.
Aber wenn sie all diese Komplikationen außer Acht ließ, gab es nichts, das sie sich in diesem Augenblick mehr wünschte, als dass Jason sie halten und ihr versichern könnte, dass alles gut würde, denn wenn es aus seinem Mund kam, war es keine Lüge.
10. Sarah MacLachlan -- "Surfacing"
Ahmik stand im Schneematch auf dem Gehweg irgendwo in New York. Er war gerannt, ziellos, fühlte sich schlecht. Er war lange nicht mehr zu Hause gewesen, hatte auch lange nicht mehr mit den Menschen gesprochen, die ihm wichtig waren. Er wusste, dass er von vorne anfangen musste, ohne seine Familie, doch es brach ihm das Herz, all das zurückzulassen, auch wenn er wusste, dass er keine Wahl hatte. Centerpoint war jetzt sein zu Hause und auch wenn er sich damals gefreut hatte hierherkommen zu dürfen, bereute er es nun, auch wenn die Schule ihm einen Schutz vor seiner Familie und dem Schmerz bot.
Sein Handy klingelte. Es war Tahiri. Statt zu antworten warf er das Handy auf die Straße. Wenn er neu anfangen wollte, musste er auch wirklich mit seinem letzten Leben abschließen.
11. Matt Nathanson -- "Miracles"
Als er in Kyla verliebt gewesen war, hatte er sich immer vorgestellt, wie es sein würde, wenn sie seine Gefühle einmal erwiderte. Er hatte es sich Jahre lang überlegt und als es dann endlich passiert war, war es nicht so gewesen, wie er es erwartet hatte.
Bei Dani hatte er sich keine Hoffnungen gemacht und so war jeder Tag mit ihr eine Überraschung, besser als alles, was er sich ausgemalt hatte, weil er nie gewusst hatte, dass es mit ihnen etwas werden könnte.
Harris und Lilah waren von Dani angetan, das Selbe galt auch für Janna, Ahmik, Tahiri und -- aus irgendeinem Grund -- Kev. Es fühlte sich richtig an, er war glücklich wie schon seit langem nicht mehr.
Und dann, eines Tages, hieß es, Dani müsse nach Irland und wolle ihn mitnehmen. Irgendein spannendes Projekt, doch Jason konnte nicht daran denken, was das für ein Projekt war. Er dachte nur an Irland und an Kyla, wie er ihr beweisen würde wie glücklich er war.
12. Golden Shoulders -- "Daughters"
"Du glaubst immer, dass du alle deine Kinder gleichsehr liebst", belehrte Harris Kev, "aber sobald du ein Mädchen hast, wird alles anders. Klar, die Jungs sind mir auch wichtig, aber ich weiß, dass sie das alles irgendwie hinbekommen, aber Janna ... ich will, dass es ihr gut geht. ich will sicherstellen, dass sie ein schönes Leben hat und dass sie nie verletzt wird, dass ihr nicht das Herz gebrochen wird. Ich wäre stolz auf die Jungs, wen sie eine Freundin hätten, was aber wahrscheinlich nie passieren wird, aber das letzte, was ich will, ist, dass Janna einen Freund hat, verstehst du, was ich meine?"
Kev nickte und versuchte nicht an den Kuss zu denken, den er und Janna erst vor wenigen Tagen ausgetauscht hatten.
13. Kimya Dawson -- "So Nice, So Smart"
Tahiri sah ihn mit großen Augen an.
"Ich kann nicht", flüsterte und trat einen Schritt zurück. "Ich habe Skip..."
"Bitte, Tahiri, du weißt, dass er nicht so ist wie ich."
Sie nickte. "Ja. Ich weiß, dass er für mich da ist und nicht den Macho spielt, der Monate lang verschwindet ohne sich bei mir zu melden. Er ist ehrlich und erzählt mir, wenn es ihm nciht gut geht und denkt auch an mich, wenn er Entscheidungen trifft, interessiert sich dafür, wie es mir geht. Er ist nicht wie du!" Sie wusste nicht, wann es passiert war aber irgendwann hatte sie begonnen zu schreien, die Tränen rannen ihr übers Gesicht, aber er bemerkte es nciht, weil es regnete.
"Aber ich liebe dich."
"Du hast eine interessante Art das auszudrücken, Ahmik. Ich bin überrascht, dass du überhaupt noch in der Lage bist, Gefühle auszudrücken."
14. Unknown -- "It All Comes Down To You"
"Wir kennen uns schon so lange", setzte Lilah an, "und dein Verhalten ... ich kenn es nicht nachvollziehen."
"Mein bester Freund ist gestorben."
"Ist das Grund genug deine ganze Familie im Stich zu lassen, Ahmik das Gefühl zu geben, dass er nicht mehr erwünscht ist?"
"Ich brauche Zeit für mich und ihr könnt das alle nicht nachvollziehen."
Harris kassierte eine Ohrfeige.
"Wenn du gehst, musst du nicht wiederkommen, Harris. Wenn du gehst, dann musst du damit rechnen, dass ich es dir nie verzeihe und ich weiß, dass du damit leben kannst, aber du solltest dich fragen, ob du damit leben kannst, dass deine Kinder es dir nie verzeihen."
15. Faris Nourallah -- I Run Faster Than You Can
Es ist ein Wettbewerb, ein Rennen, und Ahmik sieht es als eine Herausforderung. Er verbringt immer mehr Zeit mit Susan und bemerkt dabei nicht, dass Tahiri ihm langsam immer mehr entgleitet, dass sie nicht mehr das selbe Mädchen ist wie früher, dass er nicht mehr der selbe ist wie früher. Er hasst es, wenn er Zeit mit Tahiri verbringen will und sie sagt, sie könne nicht, weil sie mit Zach, der Band oder -- am schlimmsten -- Skipper unterwegs ist. Als sie ihn darauf anspricht, dass er keine Zeit mehr für sie hat, versteht er nicht, was sie meint.
16. Chantal Kreviazuk -- Feels Like Home
Sie ziehen regelmäßig um, oft, weil es ein Teil von Laras Job ist. Sie hasst es, obwohl sie genau weiß, dass Kev es ihr nicht übel nimmt, weil er überall von zu Hause aus arbeiten kann.
"Es ist mir egal, wo wir wohnen, DCBS kommt überall hin", versicherter ihr, aber sie glaubt ihm nicht. Sie wohnen immer in Großstädten und sie weiß, dass es keinen Ort auf dieser Welt gibz, den Kev mehr liebt als Arkham, sich aber in Großstädten wohl fühlt, wenn er sich erstmal mit der Architektur beschäftigt hat -- es ist eine seiner Neurosen, die ihn in ihren Augen so außergewöhnlich machen.
"Wenn ich könnte, würde ich gerne für immer hier bleiben", flüstert sie als ske ihm mitteilt, dass sie umziehen müssen.
Er zieht sie einfach in ihre Arme. "Lara, es ist mir egal, wo wir wohnen, das habe ich dir schon einmal gesagt. Dein Job ist dir wichtig und ich respektiere das. Ich muss mich nunmal fügen, weil du die Hauptverdienerin bist und ich nur zu Hause sitze und schreibe. Mir ist nur wichtig, dass wir zusammen bleiben."
Es ist so klischeehaft und doch ist Lara ihm dankbar für diese Worte.
17. Jimmy Eat World -- "When I Want"
"Können wir nicht morgen darüber reden?", fragte Dani. Sie hasste es, dass Jason immer alles genausestens ausdiskutieren wollte.
"Ich muss es verstehen, Dani." Er klang wie ein kleines Kind, das immer wieder "warum?" frägt wenn es eine Antwort erhält bis es endlich zu hören bekommt was es will. "Ich will verstehen, warum du mir sagst, dass du mich magst, dann aber so tust, als sei das alles nciht geschehen. Ich habe Angst, dass du gar nicht mehr darauf eingehst, wenn ich bis morgen warte. Du warst schon heute so abwesend. Habe ich ... Habe ich was falsch gemacht?"
Dani schüttelte den Kopf und erkannte eine weitere Gemeinsamkeit mit einem Kind: Er war darauf bedacht zu gefallen.
Sie trat zu ihm, stand nicht mehr weit von ihm weg und wie am Abend davor, wie immer, wenn sie ihm zu nahe kam, hatte sie Angst, Angst, dass sie sich nicht zusammenreißen können würde. "Du bist ein besonderer Mensch. Ich will nicht, dass etwas schief geht, deswegen kann ich nichts mit dir anfangen."
"Das ist Unsinn." Und plötzlich war er nicht mehr das verunsichterte Kind, sondern der gutaussehende, intelligente, junge Mann. "Du riskierst es nicht, weil du Angst hast, Angst, dass es dir gefallen könnte, dass es dich von deiner Arbeit ablenken könnte und vielleicht ist es das, was du brauchst."
18. The Scattered Pages -- "This Is Where The Story Ends"
"Das ist Wahnsinn. Ich kann nicht glauben, dass ich..."
"Du kannst es nicht glauben? Ich bin in einer glücklichen Beziehung, nicht in einer Sache, die vielleicht gar nicht läuft!"
"Hat dich aber nicht davon abgehalten mit mir zu schlafen."
"Ich bereue es schon jetzt."
"Hey, Dani, bitte, erzähl es ihm nicht. Ich habe schon einmal mit einem Mädchen geschlafen, das ihm was bedeutet hat, ich will es nicht nochmal tun. Ich will nicht als der Bösewicht dastehen."
"Vielleicht bist du das aber."
"Wir wissen beide, dass das nicht wahr ist. Ich bin nur sehr komplex."
"Und eingebildet."
"Wirst du es ihm erzählen?"
"Ich weiß es nicht."
"Du würdest deine Beziehung in den Sand setzen. Wenn du mit jemand anderem geschlafen hättest, wäre es okay, aber nicht mit mir."
"Er bedeutet mir viel."
"Dann behalt es für dich."
19. Four Star Mary -- "Dilate"
Janna war nur Ärger, das wusste Jack, doch als er sie zum ersten Mal erblickte, wusste er auch, dass er ihr Gesicht nicht einfach vergessen könnte. Es war nicht, weil sie hübsch war; es war etwas anderes. Ihre Augen sagten soviel und er hätte sie gerne lange angestarrt, doch sie schüttelte nur kurz seine Hand und murmelte einen Kommentar, den er nicht verstand als Ganner sie einander vorstellte und starrte in die Ferne, zu jemandem, der hinter Jack stand und den er nicht sehen konnte.
Er wünschte sich, diesen Moment in sein Gedächtnis einbrennen zu können, um nie zu vergessen wie er Janna begegnet war, sollte er sie nie wieder von dieser Nähe sehen und er wusste, dass der Ärger sich für sie lohnen würde.
20. Paula Cole -- "I Don'T Want To Wait"
Janna wollte nicht auf die Liebe ihres Lebens warten, nicht, wenn sie nicht wusste, wer es war. Lange hatte sie geglaubt es zu wissen, doch sie hatte es nie wirklich wahrhaben wollen. Als sie mit Jack Schluss gemacht hatte, war es nicht weiter schlimm gewesen, erst als er ihr eines Tages aus dem Nichts erzählt hatte, dass er wegen der Armee wegmusste und ihr gestanden hatte, dass er nicht wollte. Die nächsten paar Monate bevor er gegangen war, hatte sie jede freie Sekunde mit ihm verbracht, sie waren sich näher gestanden denn je zuvor und nun saß sie oft herum und machte sich Sorgen um Jack -- ihren Freund. Seit langem war es das erste Mal, das sie wirklich fühlte, dass er ihr Freund war. Sie dachte nicht an jemand anderen, sondern nur an ihn und sie wusste nicht, ob es daran lag, dass er weg war und sie Angst um ihn hatte, oder ob sie wirkliche Gefühle für ihn hatte. Tahiri hatte gemeint, sie sei verliebt und Janna begann es langsam zu glauben. Wie sonst sollte sie es sich erklären, dass sie besorgt zu Hause saß ohne zu wissen wie es ihm ging, verzweifelt versuchte etwas über ihn herauszufinden sich sogar mit seinem Vater verstand, etwas, das sie nie für möglich gehalten hatte. Sie zählte die Tage, bis er nach Hause kam, bis das lange Warten ein Ende hatte und sie ihn endlich in die Arme schließen konnte.
21. Four Star Mary -- "Liar"
Jack war nicht mehr der Selbe. Er war ernster, reifer und seine Verwandlung nach einer längeren Abwesenheit erinnerte Janna an die ihrer Brüder.
"Wie lange bleibst du?", fragte sie an ihn gekuschelt.
"Ich hoffe, dass ich nicht zurück muss."
"Kannst du dich nicht irgendwie abmelden, sagen, du willst nicht mehr?"
"Das ist das Militär, Janna, da kannst du nicht einfach machen, was du willst, es gibt Regeln, die du beachten willst. Da ist nichts mit verstoßen."
"Deswegen ist das Militär in meiner Familie keine Option."
Er lachte ein warmes Lachen, das Janna sich als sie jünger waren oft zu hören gewünscht hatte und streichelte ihr gedankenverloren durch die Haare. Irgendwo hatte er wohl einen Sinn für Humor aufgeschnappt. Und war weniger prüde geworden. Irgendwie wurde er langsam über die Jahre hinweg immer mehr zu einem Mann, den Janna lieben konnte, nur wusste sie nicht, wie lange sie noch warten musste.