Sprüche von heute und gestern
Oct. 12th, 2006 06:03 pmSteffen über die Absperrung im Meer bei einer Hafenstadt: „Das ist, damit da keine großen Fische durchkommen.“
Silly geht zu Beginn der Stunde zum Mülleimer, Damson stoppt sie auf dem Rückweg.
Damson: „Was machen die vier Stühle da?“
Silly: „Wir haben damit in Englisch gearbeitet.“
Damson: „Habt ihr sie auf englisch vorgetragen?“
Damson: „Frau Schwarz besteht auf 8.04 Uhr und was Frau Schwarz will, wollen wir auch.“
Burki: „Nicht.“
Damson: „Was ist denn da das Problem?“
Burki: „Frau Schwarz will nicht soviel Zeit mit uns am Bahnsteig verbringen.“
Damson: „Hast du nicht gesagt, aber du mit ihr?“
Damson zu Seb, den er gerade weggesetzt hat: „Mach mal Winkewinke.“
Damson zu Seb: „Du setzt dich jetzt dahin.“
Moritz: „Aber Sitzwinkel beachten.“
Damson: „Das gibt ein dickes Plus.“
Dasmon über Seb: „Er ärgert sich jetzt ein bisschen über sich selbst und dann machen wir weiter.“
Damson zu Isi: „Du redest, obwohl du nicht aufgefordert bist, aber das ist man bei dir ja gewohnt, vor allem, wenn es sich der Weihnachtszeit zuneigt.“
Damson: „Sollte es passieren, dass der Bus zu spät kommt, wenn zum Beispiel der linke Hinterreifen platzt, was schon seit Jahren nicht mehr vorgekommen ist, aber sollte das am Dienstag, den 17., passieren.“
Damson: „Claudine, wir haben ja erst vom Platzen des Hinterreifens geredet, vom Erdbeben haben wir noch gar nicht geredet. Es könnte auch die nächste Eiszeit kommen, dann warten wir 30.000 Jahre und nehmen dann die S-Bahn.“
Nath: „Ich seh da kein Problem.“
Ali: „Doch, die Audiogeräte sind doch auf 9.20 Uhr bestellt.“
Burki: „Wenn Herr Damson das sagt, wird es doch wohl seine Richtigkeit haben.“
Damson: „Das ist Autoritätsgläubigkeit, das wollen wir hier nicht befürworten.“
Damson: „Moritz hat einen Satz gesagt, den möchte ich unterstreichen: Geld ist Geld. Geld ist nicht Obst oder Milch, Geld ist Geld, das ist richtig, und von der geistigen Kompetenz her sehr stark.“
Diskussion über das Buchreferat, in dem nur Romane erlaubt sind.
Seb: „Sie haben gesagt, keine Krimis.“
Damson: „Warum?“
Seb: „Weil Krimis primitiv sind.“
Damson: „Das stimmt so nicht.“
Seb: „Weil es da nur darum geht, wer der Mörder ist.“
Damson: „Was heißt hier nur`? Für die Polizei ist das sehr wichtig!“
Damson: „Wie erkennt man einen Roman?“
Löser: „Da steht immer Roman drauf.“
Damson zu Moritz: „Warst du eine Weile krank oder abwesend?“
Conni: „Psychisch abwesend.“
Damson: „Was macht der Michelle? Sucht er wieder Kontakt?“
Michi: „Ich suche nicht, ich finde.“
Seb: „Kennen Sie Iris Feit?“
Damson: „Was schreibt die?“
Seb: „Das ist meine alte Nachbarin, die schreibt auch Bücher.“
Seb über Damsons Definition eines Romans: „Ist ein Roman eine erfundene Geschichte ohne wahren Hintergrund, die nicht genau erzählt wird und nicht spannend ist?“
Damson: „Hört mal, hier ist eine Frage von unserem allseits beliebten Moritz: Kann man auch Wilhelm Tell vorstellen?“
Krabbe über Vaseline: „Wenn man sich des auf die Haut schmiert, ist das eine sehr schmutzige Sache .. Ja, auf die Weise auch.“
Krabbe: „Mal angenommen, ihr habt ein Candlelightdinner geplant, die Kerzen vergessen, aber das hier [Vaseline] besorgt, dann könnt ihr daraus ganz schnell eine Kerze basteln.“
Manu: „Haben Sie das schon probiert?“
Krabbe: „Jaja, das braucht man ab und zu.“
Noll: „Kennt ihr das Lied [America aus West Side Story] alle?“
Conni: „Ja, wir haben dazu die Oper gesehen.“
Isi, die noch bei einem anderen Lied ist: „Wir haben eine Oper zu Eselskanon gesehen?“
Böhm: „Ich habe einen Lieblingsschriftsteller, der heißt Uwe Tim und der hat auch ein Buch geschrieben.“
Böhm: „Die SS durfte nicht an die Familie schreiben, weil sie ja hauptsächlich eingesetzt wurde, um jemand anderen zu töten. Liebe Hertha, heute habe ich zwanzig Russen gemeuchelt.“
Böhm zu Björn, Josch, Löser, Michi und Seb: „Wenn ich euch fünf mal zu jemand anderem setzen könnte, vorzugsweise zu einem Mädchen ...“
Josch: „Ihhh! Mädchen!“
Böhm: „Wir wollen keine Leute haben, die wunderbar ein Konzentrationslager leiten können.“
Koreng: "Wann schwimmen Sie oben?"
Burki: "Ich tauch lieber."
Koreng: "Der Herr Emele [den wir in der 6. Klasse als Referendaren hatten und dem wir das Leben schwer gemacht haben. Er ist jetzt an einer anderen Schule] hat gefragt, ob es euch noch gibt."
Seb: "Die Frage ist doch wohl, ob es den Herr Emele noch gibt."
Seb: "Mama, ich kann ncihts essen, ich --"
Schwarz: "Aber lesen kannst, du, Sebastian."
Schwarz zu Seb: "Würdest du bitte deine Vesperbox wegtun? So stressig war das nicht, du musstest nur ein Wort erklären."
Burki: "Du bist so ein Idiot!"
Bohusch: "Ich fühl mich so wohl in dieser Klasse! Das ist so ein angenehmer Umgangston."
Bohusch: "Natürlich machen Kinder Spaß *räusper*, Freude --"
Burki: "Dreck."
Bohusch: "Dann kam 1975 meine Tochter auf die Welt. Das Kind war sehr nett, hat tagsüber geschlafen und nachts gebrüllt."
Seb: "Ich will keine Kinder kriegen -- persönlich, meine ich. Das macht meine Frau dann."
Bohusch: "Wenn du schwanger wirst -- ach nee, das geht nicht. Wenn deine Frau schwanger ist -- du willst ja keine Kinder."
Seb: "Doch, eigentlich schon."
Nath: "Er will sie nur nicht selber zeugen."
Bohusch: "Ihr stellt euch einfach vor, ihr würdet im Computerraum sitzen."
Bohusch: "Ich hab mir die Mühe gemacht -- was keine große Mühe war."
Seb: "Da könnte ich mir der Robert als alleinstehender Vater vorstellen, aber der wird nicht Vater, weil vom Computer spielen bekommt man keine Kinder."
Damson: "Steht bei der Janina was anderes auf dem Gedicht, das ich gerade ausgeteilt habe?"
Claudine: "Neinm aber das wusste ich vorher nicht."
Damson: "Du bist verwirrt."
Michi: "Nein, aber Sie vielleicht."
Damson: "Warum müssen deine Eltern den Zettel unterschreiben?"
Michi: "Damit ich nach dem Ausflug in Stuttgart bleieben kann."
Damson: "Was machst du dann in Stuttgart? Stuttgart verunsichern?"
Michi: "Ja."
Damson: "Dann musst du mit mir heimfahren."
Damson: "In den Zeitungen und im Fernsehen sieht man alles verzerrt und wenn man den Kopf so schief hält wie Brombacher bekommt man auch eine Verzerrung."
Lehrer zu Moritz, der jetzt wo anders sitzt und so, dass er keine Verzerrung mehr bekommt: "Und wenn dann noch der Frisörtermin ist, weiß ich nicht, wo die mündliche Note hinsoll, die steigt in ungeahnte Höhen."
Nadine: "Hängt aber auch von der Frisur ab."
Moritz: "Aber ich will doch gar nicht zum Frisör!!"
Damson: "Weiter im Thema geht es mit Sebastian Seidel, der da sitzt und aussieht, als würde er bald unter dem Tisch sitzen."
Seb.: "So ist es aber gemütlich."
Damson: "Hier geht es aber nicht darum, ob's gemütlich ist, sondern orthopädisch richtig."
Manu: "Des ist nicht lustig, würd ich sagen."
Damson: "Sag's mal nicht."
Manu: "Ich sag's mal nicht."
Damson: "Hat er jetzt was gesagt."
Moritz: "Vielleicht stellt das einen Verlust dar."
Damson: "Nicht vielleicht."
Moritz: "Vielleicht ..."
Dasmon: "Was machen wir denn gerade, Brombacher?"
Moritz: "Gedichte."
Damson: "Wir machen Gedichte? Hast du schon eins gemacht?"
Damson: "Für manche ist Deutsch Rätselstunde."
Damson: "Hier wird gedacht und das nennt man -- Pause!"
Stefan: "Wie schreibt man ein Druckschrift-G?"
Damson: "Haben wir das nicht schon gehabt?"
Damson: "Und der Mörike hat das dann so gemacht." bemerkt, dass Moritz nicht aufpasst. "Brombacher, wie heißt der Dichter, von dem wir es gerade seit vier Stunden haben?"
Moritz: "Goethe."
Damson: "Ja, fast. Hört sich so ähnlich an, wenn man ein bisschen sehr taub ist."
Damson: "Brombacher, beide Hände hoch!"
Moritz hebt beide Hände, die er unter dem Tisch hatte.
Damson: "Hände hoch! Mit dem Gegenstand in der Hand."
Moritz holt den Taschenrechner unter dem Tisch hervor, hebt beide Hände ganz hoch.
Damson: "Was machst du da?"
Moritz: "Ich tippe rum, weil mir langweilig ist."
Damson: "Was?!"
Moritz: "Ich habe zur Bekämpfung meiner Nervosität ein bisschen rumgetippt."
Finger hat sein Zeugnis wieder vergessen.
Damson: "Möchtest du was zu dir selber sagen oder über dich selbst?"
Michi: "Ich geh uns 'n Schwamm holen, Damson."
Moritz übersetzt einen Satz, Andi meldet sich.
Damson: "Schaut mal, wer sich da meldet! Das hat höchste Priorität! Was ist denn, André?"
Andi: "Ich möchte den Satz korrekt übersetzen."
Damson: "Aber der wird doch gerade übersetzt."
Andi: "Ich möchte den Satz übersetzten, wenn der Mori des falsch macht."
Damson: "Du möchtest der erste Ersatzspieler sein?"
Damson erklärt, warum bei ihm in der Stunde nicht Kaugummi gekaut werden darf: "Ich möchte nicht, dass wir uns führen wie auf der Alm."
Damson: "Kaugummi kauen ist eine Freizeitbeschäftigung."
Martin: "Reden ist auch eine Freizeitbeschäftigung."
Chrissi: "Ach so, mir ist gerade aufgefallen, dass ich rede."
Damson kurz danach: "Du hast vorher nicht bemerkt, dass du redest, jetzt fällt dir nicht auf, dass du der Nachbar vom Felix bist. Weißt du überhaupt, wo du bist?"
Eine Biene fliegt ins Klassenzimmer, Nadine gerät in Panik.
Damson: "Nadine, die Biene tut dir nichts, wenn du still bist."
Moritz: "Hallo, die Biene ist da oben und du bist hier unten."
Damson: "Willst du nicht unter den Tisch sitzen?"
Anne: "Nee."
Damson: "Schade."
Damson: "Weißt du, was du gemacht hast, um wegsitzen zu müssen?"
Anne: "Ja ... äh, nein."
Eine Nachricht wird abgefangen, Damson wedelt mit dem Stift, an dem der Zettel klemmt, vor der Nase eines Schülers herum: "Das nennt man Post, des ist wie beim Geheimdienst. Schauen wir mal, was da steht ..."
Damson: "Hast du den Brief geschrieben, Natalie?"
Nath: "Nein, ich bin doch mit anderen Sachen beschäftigt.“
Damson: "Sag mal juillet."
Chrissi: "Juillet."
Damson: "Et août."
Chrissi: "Et août."
Damson: "Von vorne."
Chrissi: "Von vorne."
Silly geht zu Beginn der Stunde zum Mülleimer, Damson stoppt sie auf dem Rückweg.
Damson: „Was machen die vier Stühle da?“
Silly: „Wir haben damit in Englisch gearbeitet.“
Damson: „Habt ihr sie auf englisch vorgetragen?“
Damson: „Frau Schwarz besteht auf 8.04 Uhr und was Frau Schwarz will, wollen wir auch.“
Burki: „Nicht.“
Damson: „Was ist denn da das Problem?“
Burki: „Frau Schwarz will nicht soviel Zeit mit uns am Bahnsteig verbringen.“
Damson: „Hast du nicht gesagt, aber du mit ihr?“
Damson zu Seb, den er gerade weggesetzt hat: „Mach mal Winkewinke.“
Damson zu Seb: „Du setzt dich jetzt dahin.“
Moritz: „Aber Sitzwinkel beachten.“
Damson: „Das gibt ein dickes Plus.“
Dasmon über Seb: „Er ärgert sich jetzt ein bisschen über sich selbst und dann machen wir weiter.“
Damson zu Isi: „Du redest, obwohl du nicht aufgefordert bist, aber das ist man bei dir ja gewohnt, vor allem, wenn es sich der Weihnachtszeit zuneigt.“
Damson: „Sollte es passieren, dass der Bus zu spät kommt, wenn zum Beispiel der linke Hinterreifen platzt, was schon seit Jahren nicht mehr vorgekommen ist, aber sollte das am Dienstag, den 17., passieren.“
Damson: „Claudine, wir haben ja erst vom Platzen des Hinterreifens geredet, vom Erdbeben haben wir noch gar nicht geredet. Es könnte auch die nächste Eiszeit kommen, dann warten wir 30.000 Jahre und nehmen dann die S-Bahn.“
Nath: „Ich seh da kein Problem.“
Ali: „Doch, die Audiogeräte sind doch auf 9.20 Uhr bestellt.“
Burki: „Wenn Herr Damson das sagt, wird es doch wohl seine Richtigkeit haben.“
Damson: „Das ist Autoritätsgläubigkeit, das wollen wir hier nicht befürworten.“
Damson: „Moritz hat einen Satz gesagt, den möchte ich unterstreichen: Geld ist Geld. Geld ist nicht Obst oder Milch, Geld ist Geld, das ist richtig, und von der geistigen Kompetenz her sehr stark.“
Diskussion über das Buchreferat, in dem nur Romane erlaubt sind.
Seb: „Sie haben gesagt, keine Krimis.“
Damson: „Warum?“
Seb: „Weil Krimis primitiv sind.“
Damson: „Das stimmt so nicht.“
Seb: „Weil es da nur darum geht, wer der Mörder ist.“
Damson: „Was heißt hier nur`? Für die Polizei ist das sehr wichtig!“
Damson: „Wie erkennt man einen Roman?“
Löser: „Da steht immer Roman drauf.“
Damson zu Moritz: „Warst du eine Weile krank oder abwesend?“
Conni: „Psychisch abwesend.“
Damson: „Was macht der Michelle? Sucht er wieder Kontakt?“
Michi: „Ich suche nicht, ich finde.“
Seb: „Kennen Sie Iris Feit?“
Damson: „Was schreibt die?“
Seb: „Das ist meine alte Nachbarin, die schreibt auch Bücher.“
Seb über Damsons Definition eines Romans: „Ist ein Roman eine erfundene Geschichte ohne wahren Hintergrund, die nicht genau erzählt wird und nicht spannend ist?“
Damson: „Hört mal, hier ist eine Frage von unserem allseits beliebten Moritz: Kann man auch Wilhelm Tell vorstellen?“
Krabbe über Vaseline: „Wenn man sich des auf die Haut schmiert, ist das eine sehr schmutzige Sache .. Ja, auf die Weise auch.“
Krabbe: „Mal angenommen, ihr habt ein Candlelightdinner geplant, die Kerzen vergessen, aber das hier [Vaseline] besorgt, dann könnt ihr daraus ganz schnell eine Kerze basteln.“
Manu: „Haben Sie das schon probiert?“
Krabbe: „Jaja, das braucht man ab und zu.“
Noll: „Kennt ihr das Lied [America aus West Side Story] alle?“
Conni: „Ja, wir haben dazu die Oper gesehen.“
Isi, die noch bei einem anderen Lied ist: „Wir haben eine Oper zu Eselskanon gesehen?“
Böhm: „Ich habe einen Lieblingsschriftsteller, der heißt Uwe Tim und der hat auch ein Buch geschrieben.“
Böhm: „Die SS durfte nicht an die Familie schreiben, weil sie ja hauptsächlich eingesetzt wurde, um jemand anderen zu töten. Liebe Hertha, heute habe ich zwanzig Russen gemeuchelt.“
Böhm zu Björn, Josch, Löser, Michi und Seb: „Wenn ich euch fünf mal zu jemand anderem setzen könnte, vorzugsweise zu einem Mädchen ...“
Josch: „Ihhh! Mädchen!“
Böhm: „Wir wollen keine Leute haben, die wunderbar ein Konzentrationslager leiten können.“
Koreng: "Wann schwimmen Sie oben?"
Burki: "Ich tauch lieber."
Koreng: "Der Herr Emele [den wir in der 6. Klasse als Referendaren hatten und dem wir das Leben schwer gemacht haben. Er ist jetzt an einer anderen Schule] hat gefragt, ob es euch noch gibt."
Seb: "Die Frage ist doch wohl, ob es den Herr Emele noch gibt."
Seb: "Mama, ich kann ncihts essen, ich --"
Schwarz: "Aber lesen kannst, du, Sebastian."
Schwarz zu Seb: "Würdest du bitte deine Vesperbox wegtun? So stressig war das nicht, du musstest nur ein Wort erklären."
Burki: "Du bist so ein Idiot!"
Bohusch: "Ich fühl mich so wohl in dieser Klasse! Das ist so ein angenehmer Umgangston."
Bohusch: "Natürlich machen Kinder Spaß *räusper*, Freude --"
Burki: "Dreck."
Bohusch: "Dann kam 1975 meine Tochter auf die Welt. Das Kind war sehr nett, hat tagsüber geschlafen und nachts gebrüllt."
Seb: "Ich will keine Kinder kriegen -- persönlich, meine ich. Das macht meine Frau dann."
Bohusch: "Wenn du schwanger wirst -- ach nee, das geht nicht. Wenn deine Frau schwanger ist -- du willst ja keine Kinder."
Seb: "Doch, eigentlich schon."
Nath: "Er will sie nur nicht selber zeugen."
Bohusch: "Ihr stellt euch einfach vor, ihr würdet im Computerraum sitzen."
Bohusch: "Ich hab mir die Mühe gemacht -- was keine große Mühe war."
Seb: "Da könnte ich mir der Robert als alleinstehender Vater vorstellen, aber der wird nicht Vater, weil vom Computer spielen bekommt man keine Kinder."
Damson: "Steht bei der Janina was anderes auf dem Gedicht, das ich gerade ausgeteilt habe?"
Claudine: "Neinm aber das wusste ich vorher nicht."
Damson: "Du bist verwirrt."
Michi: "Nein, aber Sie vielleicht."
Damson: "Warum müssen deine Eltern den Zettel unterschreiben?"
Michi: "Damit ich nach dem Ausflug in Stuttgart bleieben kann."
Damson: "Was machst du dann in Stuttgart? Stuttgart verunsichern?"
Michi: "Ja."
Damson: "Dann musst du mit mir heimfahren."
Damson: "In den Zeitungen und im Fernsehen sieht man alles verzerrt und wenn man den Kopf so schief hält wie Brombacher bekommt man auch eine Verzerrung."
Lehrer zu Moritz, der jetzt wo anders sitzt und so, dass er keine Verzerrung mehr bekommt: "Und wenn dann noch der Frisörtermin ist, weiß ich nicht, wo die mündliche Note hinsoll, die steigt in ungeahnte Höhen."
Nadine: "Hängt aber auch von der Frisur ab."
Moritz: "Aber ich will doch gar nicht zum Frisör!!"
Damson: "Weiter im Thema geht es mit Sebastian Seidel, der da sitzt und aussieht, als würde er bald unter dem Tisch sitzen."
Seb.: "So ist es aber gemütlich."
Damson: "Hier geht es aber nicht darum, ob's gemütlich ist, sondern orthopädisch richtig."
Manu: "Des ist nicht lustig, würd ich sagen."
Damson: "Sag's mal nicht."
Manu: "Ich sag's mal nicht."
Damson: "Hat er jetzt was gesagt."
Moritz: "Vielleicht stellt das einen Verlust dar."
Damson: "Nicht vielleicht."
Moritz: "Vielleicht ..."
Dasmon: "Was machen wir denn gerade, Brombacher?"
Moritz: "Gedichte."
Damson: "Wir machen Gedichte? Hast du schon eins gemacht?"
Damson: "Für manche ist Deutsch Rätselstunde."
Damson: "Hier wird gedacht und das nennt man -- Pause!"
Stefan: "Wie schreibt man ein Druckschrift-G?"
Damson: "Haben wir das nicht schon gehabt?"
Damson: "Und der Mörike hat das dann so gemacht." bemerkt, dass Moritz nicht aufpasst. "Brombacher, wie heißt der Dichter, von dem wir es gerade seit vier Stunden haben?"
Moritz: "Goethe."
Damson: "Ja, fast. Hört sich so ähnlich an, wenn man ein bisschen sehr taub ist."
Damson: "Brombacher, beide Hände hoch!"
Moritz hebt beide Hände, die er unter dem Tisch hatte.
Damson: "Hände hoch! Mit dem Gegenstand in der Hand."
Moritz holt den Taschenrechner unter dem Tisch hervor, hebt beide Hände ganz hoch.
Damson: "Was machst du da?"
Moritz: "Ich tippe rum, weil mir langweilig ist."
Damson: "Was?!"
Moritz: "Ich habe zur Bekämpfung meiner Nervosität ein bisschen rumgetippt."
Finger hat sein Zeugnis wieder vergessen.
Damson: "Möchtest du was zu dir selber sagen oder über dich selbst?"
Michi: "Ich geh uns 'n Schwamm holen, Damson."
Moritz übersetzt einen Satz, Andi meldet sich.
Damson: "Schaut mal, wer sich da meldet! Das hat höchste Priorität! Was ist denn, André?"
Andi: "Ich möchte den Satz korrekt übersetzen."
Damson: "Aber der wird doch gerade übersetzt."
Andi: "Ich möchte den Satz übersetzten, wenn der Mori des falsch macht."
Damson: "Du möchtest der erste Ersatzspieler sein?"
Damson erklärt, warum bei ihm in der Stunde nicht Kaugummi gekaut werden darf: "Ich möchte nicht, dass wir uns führen wie auf der Alm."
Damson: "Kaugummi kauen ist eine Freizeitbeschäftigung."
Martin: "Reden ist auch eine Freizeitbeschäftigung."
Chrissi: "Ach so, mir ist gerade aufgefallen, dass ich rede."
Damson kurz danach: "Du hast vorher nicht bemerkt, dass du redest, jetzt fällt dir nicht auf, dass du der Nachbar vom Felix bist. Weißt du überhaupt, wo du bist?"
Eine Biene fliegt ins Klassenzimmer, Nadine gerät in Panik.
Damson: "Nadine, die Biene tut dir nichts, wenn du still bist."
Moritz: "Hallo, die Biene ist da oben und du bist hier unten."
Damson: "Willst du nicht unter den Tisch sitzen?"
Anne: "Nee."
Damson: "Schade."
Damson: "Weißt du, was du gemacht hast, um wegsitzen zu müssen?"
Anne: "Ja ... äh, nein."
Eine Nachricht wird abgefangen, Damson wedelt mit dem Stift, an dem der Zettel klemmt, vor der Nase eines Schülers herum: "Das nennt man Post, des ist wie beim Geheimdienst. Schauen wir mal, was da steht ..."
Damson: "Hast du den Brief geschrieben, Natalie?"
Nath: "Nein, ich bin doch mit anderen Sachen beschäftigt.“
Damson: "Sag mal juillet."
Chrissi: "Juillet."
Damson: "Et août."
Chrissi: "Et août."
Damson: "Von vorne."
Chrissi: "Von vorne."