(no subject)
Oct. 8th, 2008 01:28 pmGestern ging es mir so scheiße wie schon sehr lange nicht mehr und ich hatte das Glück, dass es um mich herum Menschen gibt, die sich für mich interessieren, sich um mich Sorgen machen und mit denen ich reden kann, die mich aushalten, wenn ich unausstehlich bin und einfach nur rumheule.
Nur sind diese Menschen nicht immer die, von denen man es erwartet. Es waren meine Nachbarn, die mir angeboten haben, bei ihnen zu bleiben, damit ich nicht alleine zu Hause bleiben muss. Es war Glaucia, die ich als erste angerufen habe, weil ich einen verpassten Anruf von ihr hatte, die sich hat vollheulen lassen und mir gesagt hat, ich soll meine Tante anrufen, als ich ihr schluchzend gebeichtet habe, dass ich meine Mama will. Es waren meine Tante und meine Cousine, die ich um drei Uhr morgens angerufen habe und die sich die größte Mühe gegeben haben, mich aufzumuntern, mir zu sagen, dass es nicht so schlimm ist, obwohl es für mich in diesem Augenblick nichts Schlimmeres gab. Es war meine Schwester, der meine Cousine und Glaucia tausende von SMS geschickt haben, sie soll nach Hause kommen, weil es mir nicht gut geht, obwohl ich gesagt habe, dass ich das nciht will. Es war Pelinho, ein Mensch, der nicht über Gefühle reden kann, um sein Leben zu retten, der nicht mehr als ein höfliches Gespräch führen kann, der mich angerufen hat. Es war meine Schwester, die um halb zwei nach Hause kam und bei mir war, sich größte Mühe gegeben hat, mich auf andere Gedanken zu bringen, uns dann Mittagessen gemacht hat, obwohl ich nichts essen wollte. Es war Marc, der angerufen hat, um zu fragen, wie es gelaufen ist. Casinha, die später immer wieder besorgt angerufen hat. Jul, Marc und Hendrik, die mich abgelenkt und zum Lachen gebracht haben. Glaucia, die auf ihre ganz eigene Art weiß, einen aufzumuntern.
In dieser ganzen Zeit habe ich mich trotzdem einsam gefühlt, obwohl ich gesehen habe, dass es um mich herum Menschen gibt, die für mich da sind, weil die, von denen ich erwartet hatte, dass sie da sind, der Freundeskreis, den ich mir ausgesucht habe, sich nicht bei mir gemeldet hat. Kein "Viel Glück", einfach gar nichts, nicht einmal von denen, die mir wirklich richtig nahe stehen. Später kam dann eine SMS, die ein bisschen geholfen hat, obwohl ich dieses Zwicken in meiner Brust gespürt habe. Sie hat mich nicht enttäuscht. Sie war auch eine von den wenigen, bei denen es mir wirklich wichtig war. Aber ich kann nicht anders, als mich ein bisschen betrogen zu fühlen, weil ich dachte, manchen Leuten bedeute ich was, von aber nur einer einzigen etwas gehört habe. Und so ungern ich es auch zugebe: Es tut weh. Es tut weh, weil ich weiß, dass ich mich sofort bei Silly gemeldet habe, als sie am Freitag vor den Weihnachtsferien gefehlt hat, als ich nach Hause kam und als ich gehört habe, dass sie und Stefan Schluss gemacht haben, habe ich alles stehen und liegen gelassen und bin zu ihr. Ich gebe mir Mühe, für andere Menschen da zu sein, die mir etwas bedeuten, aber erhalte so wenig Unterstützung. Als ich heulend zu Hause lag und meine Mama wollte, habe ich mir kurz überlegt, jemanden anzurufen, aber wen sollte ich in so einer Situation anrufen?
Nur sind diese Menschen nicht immer die, von denen man es erwartet. Es waren meine Nachbarn, die mir angeboten haben, bei ihnen zu bleiben, damit ich nicht alleine zu Hause bleiben muss. Es war Glaucia, die ich als erste angerufen habe, weil ich einen verpassten Anruf von ihr hatte, die sich hat vollheulen lassen und mir gesagt hat, ich soll meine Tante anrufen, als ich ihr schluchzend gebeichtet habe, dass ich meine Mama will. Es waren meine Tante und meine Cousine, die ich um drei Uhr morgens angerufen habe und die sich die größte Mühe gegeben haben, mich aufzumuntern, mir zu sagen, dass es nicht so schlimm ist, obwohl es für mich in diesem Augenblick nichts Schlimmeres gab. Es war meine Schwester, der meine Cousine und Glaucia tausende von SMS geschickt haben, sie soll nach Hause kommen, weil es mir nicht gut geht, obwohl ich gesagt habe, dass ich das nciht will. Es war Pelinho, ein Mensch, der nicht über Gefühle reden kann, um sein Leben zu retten, der nicht mehr als ein höfliches Gespräch führen kann, der mich angerufen hat. Es war meine Schwester, die um halb zwei nach Hause kam und bei mir war, sich größte Mühe gegeben hat, mich auf andere Gedanken zu bringen, uns dann Mittagessen gemacht hat, obwohl ich nichts essen wollte. Es war Marc, der angerufen hat, um zu fragen, wie es gelaufen ist. Casinha, die später immer wieder besorgt angerufen hat. Jul, Marc und Hendrik, die mich abgelenkt und zum Lachen gebracht haben. Glaucia, die auf ihre ganz eigene Art weiß, einen aufzumuntern.
In dieser ganzen Zeit habe ich mich trotzdem einsam gefühlt, obwohl ich gesehen habe, dass es um mich herum Menschen gibt, die für mich da sind, weil die, von denen ich erwartet hatte, dass sie da sind, der Freundeskreis, den ich mir ausgesucht habe, sich nicht bei mir gemeldet hat. Kein "Viel Glück", einfach gar nichts, nicht einmal von denen, die mir wirklich richtig nahe stehen. Später kam dann eine SMS, die ein bisschen geholfen hat, obwohl ich dieses Zwicken in meiner Brust gespürt habe. Sie hat mich nicht enttäuscht. Sie war auch eine von den wenigen, bei denen es mir wirklich wichtig war. Aber ich kann nicht anders, als mich ein bisschen betrogen zu fühlen, weil ich dachte, manchen Leuten bedeute ich was, von aber nur einer einzigen etwas gehört habe. Und so ungern ich es auch zugebe: Es tut weh. Es tut weh, weil ich weiß, dass ich mich sofort bei Silly gemeldet habe, als sie am Freitag vor den Weihnachtsferien gefehlt hat, als ich nach Hause kam und als ich gehört habe, dass sie und Stefan Schluss gemacht haben, habe ich alles stehen und liegen gelassen und bin zu ihr. Ich gebe mir Mühe, für andere Menschen da zu sein, die mir etwas bedeuten, aber erhalte so wenig Unterstützung. Als ich heulend zu Hause lag und meine Mama wollte, habe ich mir kurz überlegt, jemanden anzurufen, aber wen sollte ich in so einer Situation anrufen?
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Date: 2008-10-08 03:49 pm (UTC)Ja, manchmal kommt die Hilfe aus Ecken aus denen man sie nicht erwartet und die, deren Hilfe man erwarten könnte, die sehen es im Moment einfach nicht das man sie braucht. Das ist oft keine Absicht, oft ist man betriebsblind und bekommt gar nicht mit das es der Freundin schlecht geht, dabei sollte man das doch gerade dann sehen? Aber ich habe das Phänomen gerade bei meiner eigenen Tochter erlebt und konnte es kaum glauben das es ihr so schlecht ging. Ich hoffe einfach mal das es den Leuten in dem Moment einfach nicht bewusst war, schmerzen tut das trotzdem.
Kopf hoch.
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Date: 2008-10-08 04:17 pm (UTC)Ich habe schon oft aus familiären Gründen Hilfe gebraucht und manchmal die unsensibelsten Reaktionen bekommen, die man sich vorstellen kann, als ich mich mit Freundinnen darüber unterhalten habe, und ich weiß, dass das gestern nicht wirklich weiter schlimm war, hatte seitdem auch ein Gespräch mit einer Freundin, aber es hat mich trotzdem verletzt.
Ein total missverstandener Hilferuf, auf dessen Reaktion ich überhaupt keine Antwort wusste und der im Nachhinein einfach nur lustig war:
Freundin: "Warum warst du gestern nciht in der Schule?"
ich: "Ich war bei meiner Mutter, weil die in die Psychiatrie der Uni-Klinik Tübingen eingewiesen wurde."
Freundin: "Tübingen?! Da gibt's 'n H&M!!"
(Sie hat nie verstanden, warum das die falsche Antwort war.)