Jul. 26th, 2008

Anzahl: 21
Personen: Ahmik, Ben, Dani, Harris, Jack, Janna, Jason, Kev, Kyla, Lara, Lilah, Mara, Tristan (in verschiedenen Kombinationen)
Anmerkung: Mir gefallen 4, 11 und 20 besonders gut.





I have no place to stay in London right now which means I'm going to some youth hostel and then I can go apartment hunting on Monday when I'm looking for a job. I'm really pissed off at Mr C and have no intent of getting back to him because I just can't trust someone whp comes back two times asking for more money. That's just not okay.
Apartment hunting.

I'm checking places at gumtree, looking where they are located at googlemaps and calling to schedule something to either see the place or whatever they want so I have a place and can move in on Tuesday. I have a hotel till Tuesday so I'll be covered for that time. One of the interesting places that sounds serious is offered by a girl called Diana who sounds really nice and who I have scheduled to meet on Monday. I talked to her in Spanish because the ad is in Spanish and the rent is okay and the location isn't as awesome as Kensington for 80GBP but it's not bad at all.

But the other rooms don't sound bad either.
Samstag, 26. Juli 
18.15 Uhr
London Calling ... 4 Stunden

Ich sitze am Gate, in weniger als einer Stunde geht es los. Es sitzt ein Mann da, dessen Kleidung mich stark an Yorub'a erinnert. Kleine Kinder zeigen beim Vorbeilaufen auf ihn, weil er einen Turban trägt und seine Kleidung viele verschiedene Muster hat. ABer es sieht irgendwie cool aus. Er ignoriert die kleinen Kinder, die auf ihn zeigen, ist es wohl gewohnt, was ich gut anchvollziehen kann. Wenn er in EUropa ist, wird bestimmt oft genug auf ihn gezeigt, weil er aus der Reihe fällt, aber gerade das macht ihn irgendwie interessant.

Mir gegenüber sitzt eine Frau, die nur eine Deutsche sein kann. Sie hat sich ein Vesper mitgebracht: ein belegtes Brötchen und Paprika. Definitiv deutsch.

Außerdem ist mir ein Paar mit kleinen Kindern aufgefallen. Sie und das ältere Töchterchen sehen eindeutig asiatisch aus, der Vater ist Europäer und dem zweiten Kind sieht man nicht an, dass es asiatisch ist. 

Ich finde sowas immer total spannend zu beobachten. Ich würde nur zu gerne ein Bild von dem Yorub'a-Menschen machen, aber das wäre respektlos.

tags: 2008, london, alphasmart, german
 Samstag, 26. Juli
19.20 Uhr
London Calling ... 2 or 3 Hours

Ich sitze im Flugzeug. Sitz 5C. 5B ist lerr. Auf 5A sitzt der Yorub'a-Mensch. Er trägt eine Sonnenbrille (ja, wirklich) und schwarze Lederchucks. So wie Moritz B.s nur in schwarz. Passt irgendwie gar nicht zu seiner sonstigen Kleidung. Schwarzes T-Shirt, schwarze Hose,ein langes Tuch, das erst da eindet, wo auch die Hose endet, schwarz mit orangenen Stickereien. Er trägt schweren Schmuck an beiden Handgelenken und um den Hals. Er hat auch einen Bart, der an zwei Stellen rechts und links runterwächst so wie der von Mr Eko, was ein weiteres Zeichen dafür ist, dass er Yorub'a sein könnte. 

Ich bin außerdem auf ein kleines Problem gestoßen als ich vorher bei der letzten Passkontrolle meinen Pass gleich aufschlagen wollte, um es nicht so umständlich yu machen. Mir lächelte auf dem Passbild ein biometrisches Bild entgegen, nur war es leider nicht meins sondern das vom Julchen. Und bei all diesen Passkontrollen hat es niemand bemerkt.

Gegensatz dazu: Jul wollte gestern Filme ausleihen. Mit meinem Perso. Sie musste sich dafür eine Karte oder so machen und hat eben meinen Perso gezeigt. "Ds bist du nicht", wurde ihr mitgeteilt. Sie beharrte darauf, dass sie es war, bis ihr gesagt wurde: "as ist deine Schwester; ich kenne sie." Es war Nina. Die hat vielleicht den Vorteil, das sie mich kennt, aber trotzdem. Diese Menschen sind keine Türsteher an einer Disco oder einer Abiparty. Die sollten erkennen, dass nicht ich das auf dem Bild bin. Tja, haben sie nicht. Und ich bin durch vier Kontrollen durchgegangen. 

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 26. Juli
20.30
London Calling ... keine Ahnung wie lange noch

Ich bin verwirrt, habe schon seit einer Weile keine Ahnung mehr wie lange ich noch im Flugzeug sitze. Die eine Stunde Zeitverschiebung verwirrt mich.

Ich bin mir jetzt ziemlich sicher, dass der Yorub'a-Mann Yorub'a ist. Sein Englisch hört sich ähnlich an wie Adawale Akinnuoye Agbajes wenn er als Mr Eko oder Simon Adebisi mit nigerianischem Akzent spircht. Er tinkt Tee und Wasser und hat eine Plastiktüte, in der er die Sandwiches, die wir im Flugzeug bekommen (mit Hühnchen), verstaut. Ich habe meine in meinem Rucksack verstaut, damit ich bevor ich schlafen gehe noch was essen kann. Mama hat sich Sorgen gemacht, wollte mir sogar was mitgeben, aber ich wollte nicht, habe mich darüber lustig gemacht, dass sie so wird wird ihre Mutter. Sie macht sich Sorgen, sagt, sie sei erst beruhigt, wenn ich in einer Wohnung bin und ganz sicher weiß, wo ich die nächsten paar Wochen verbringe, was ja jetzt noch nicht der Fall ist.

Der Mann hat seine Sonnenbrille abgesetzt, er sieht älter aus als ich erst dachte.  Aber er ist hilfsbereit, hat mir geholfen das Tischchen aufzumachen, weil ich es nicht  geschafft habe.

Ich glaube, wir sind Heathrow schon sehr nahe, aber ich weiß es eben nicht. Heathrow ist ein riesiger Flughafen und ich finde es gut, dass ich jetzt schon weiß, dass Ali und ich beim Rückflug auf Terminal 5 müssen, damit wir nicht verzweifelt durch die Gegend laufen ohne zu wissen, wohin wir eigentlich genau müssen.

Wir landen gleich.

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 Samstag, 26. Juli
21.00 Uhr GMT
Bridge Park Hotel

Ich empfehle mein Hotel niemandem weiter. Ich habe mir nicht wirklich sorgen gemacht bis der unglaublich nette Taxifahrer, der mich auf jeden der 5000 Blitzer auf dem Weg aufmerksam gemacht hat, gesagt hat, dass es überhaupt keine gute Gegend ist, ich mir möglichst schnell was anderes suchen soll und dass ich auch nachts nicht alleine rumlaufen soll. Einem Londoner Taxifahrer glaube ich, weil sie von allen Taxifahrern die allerbeste Ausbildung haben. Und es ist alles andere als eine gute Gegend. Ich, die normalerweise nicht sehr zimperlich ist, bin auch der Meinung. Es sieht alles ganz nett aus, aber ich habe seit ich in das Stadtviertel gekommen bin nur Schwarze und Inder gesehen. Ich weiß, dass das unglaublich rassistisch klingt, aber es ist nunmal so.

Ich esse jetzt wahrscheinlich in mein Zimmer eingeschlossen (der Mann an der Rezeption sagt ich müsse mich unbedingt einschließen) meine Sandwiches und schaue mal, was so im Fernsehen läuft. Für morgen hab ich ein paar Termine und dann seh ich mal weiter.

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